Attraktive Arbeitgeber für begeisterte Fachkräfte!

Unter «Future Hospitality» fördern wir als HotellerieSuisse gemeinsam die Attraktivität unserer Branche. Entdecken Sie sechs Handlungsfelder, um durch ein attraktives Arbeitsumfeld Fachkräfte zu gewinnen und auch in der Branche zu halten.

HotellerieSuisse
Future Hospitality Key Visual

​Aus- und Weiterbildung fördern

Lebenslanges Lernen als Motivationsspritze! Das Ermöglichen von Aus- und Weiterbildungen ist entscheidend für ein positives Arbeitsklima, die Innovationsfähigkeit und die Attraktivität eines Arbeitgebers.

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Aus- und Weiterbildung fördern

​Weitere Potenziale erschliessen

Über den Tellerrand schauen! Der Arbeitsmarkt bietet alternative Zielgruppen, für welche den Einstieg in die Branche eine Chance darstellt – und welche den Betrieben neue Perspektiven vermittelt.

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Weitere Potenziale erschliessen

​Zeitgemässe Führungskultur schaffen

Neue Generationen erfordern ein neues Führungsverständnis! Soft Skills und Integration der Meinung von Mitarbeitenden fördern sowohl Leistung als auch Zufriedenheit.

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Zeitgemässe Führungskultur schaffen

​Vereinbarkeit erhöhen

Lebensqualität ist Währung! Die flexiblere Gestaltung von Arbeits- und Freizeit wird zunehmend als entscheidender Faktor bei der Berufswahl angesehen.

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Vereinbarkeit erhöhen

​Vergütungssysteme verbessern

Es geht nicht nur um Geld! Neue, individuellere Formen von Vergütung machen aus der traditionellen Arbeitsstelle ein attraktives Gesamtpaket.

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Vergütungssysteme verbessern

​Rahmenbedingungen im Auge behalten

Trends antizipieren und reagieren! Es gilt den Arbeitsmarkt zu verstehen, damit proaktiv auf Bedürfnisse und Veränderungen reagiert werden kann.

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Rahmenbedingungen im Auge behalten

​Eindeutige Ausgangslage

​Aus- und Weiterbildung fördern

Obwohl die branchenspezifischen Angebote der Aus- und Weiterbildung umfassend, von hoher Qualität und in vielen Fällen vom L-GAV unterstützt sind, werden sie noch deutlich zu wenig genutzt. Im direkten Gespräch mit Hoteliers oder Mitarbeitenden muss immer wieder festgestellt werden, dass die Angebote wenig bis gar nicht bekannt sind. Oft wird aber auch die fehlende Vereinbarkeit mit Beruf und Familie/Freizeit als Grund dafür genannt, dass Lehrgänge oder Kurse nicht besucht werden (können).

 

Anforderungen an den Verband

Anforderungen an die Betriebe

  • Bessere Bekanntmachung des Aus- und Weiterbildungsangebots in der Branche
  • Kritische Auseinandersetzung mit der zeitlichen und örtlichen Planung und Vermarktung der Angebote Zeit- und Raum
  • Unabhängige Schulungsmethoden wie Blended Learning oder E-Learning einführen
  • Die gezielte und konsequente Förderung von Weiterbildung für Mitarbeitende jeder Stufe muss zur zentralen Führungsaufgabe werden

​Weitere Potenziale erschliessen

Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aller Altersklassen sind bereits heute eine beliebte Rekrutierungsquelle. Hingegen werden die Potenziale von Arbeitslosen, von Flüchtlingen oder von Menschen mit Handicap noch immer zurückhaltend beurteilt.

 

Anforderungen an den Verband

Anforderungen an die Betriebe

  • Gemeinsam mit den Sozialpartnern weiterhin Programme zur Integration von Arbeitslosen (z.B. Perfecto), anerkannten Flüchtlingen (z.B. Riesco) oder Menschen mit Handicap fördern
  • Vorbehalte gegenüber der Arbeitsmarktfähigkeit dieser Gruppen überwinden
  • Vorbehalte gegenüber qualifizierten Fachkräften mit familiären Betreuungspflichten abbauen, Chancen geben und sie aktiv bei der Integration unterstützen

​Zeitgemässe Führungskultur schaffen

Bis heute fehlt eine umfassende Studie zum Führungsstil in der Beherbergungsbranche. Einzelne (Teil-) Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass in der Hotellerie Führungsprobleme bestehen und diese wiederum mitverantwortlich sind für den Branchenwechsel vieler Mitarbeitenden. Mit neuen Generationen von Arbeitskräften und Entwicklungen wie der Digitalisierung werden die Anforderungen an die Führungskultur weiter zunehmen

 

Anforderungen an den Verband

Anforderungen an die Betriebe

  • Diskussion über die «ideale» Führungskultur weiterführen. Foren (z.B. Weiterbildung) zur Verfügung stellen, um Führungskultur weiterzuentwickeln
  • Tragweite von mutmasslichen Führungsproblemen in der Branche verlässlich eruieren
  • Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Führungskultur im Betrieb
  • Hierarchisch geprägte Top-down-Struktur hin zu mehr Leadership und Partizipation entwickeln

​Vereinbarkeit erhöhen

Die Arbeitszeiten in der Beherbergungsbranche erschweren dem Mitarbeitenden eine effiziente Planung von Freizeit und die Organisation der familiären Pflichten. Dadurch kann die Branche den Ansprüchen und Erwartungen vieler Fachkräfte nicht mehr gerecht werden und ist insbesondere für die jüngere Generation auf den ersten Blick wenig attraktiv. Dabei bestehen für die Betriebe diverse Möglichkeiten, die Vereinbarkeit positiv zu beeinflussen.

 

Anforderungen an den Verband

Anforderungen an die Betriebe

  • Best-Practice-Beispiele sammeln und den Betrieben zur Verfügung stellen
  • Mit den Partnern (z.B. Ecole hôtelière de Lausanne) die Weiterentwicklung von Hilfsmitteln und Modellen in diesem Bereich fördern
  • Zusammen mit den Mitarbeitenden aktiv nach Möglichkeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Freizeit suchen
  • Von den guten Vorbildern aus der Branche lernen und versuchen, diese umzusetzen

 

Konkrete Projekte oder Best Practices zum Themenfeld Vereinbarkeit erhöhen folgen im Laufe des Jahres 2022.

​Vergütungssystem verbessern

Obwohl Fringe Benefits als wichtiger Bestandteil der Vergütung weit verbreitet sind, besteht in diesem Bereich noch Potenzial. Um dieses auszuschöpfen und die Attraktivität mit einem Gesamtvergütungsmanagement zu steigern, sind sowohl der Verband als auch die einzelnen Betriebe gefordert.

 

Anforderungen an den Verband

Anforderungen an die Betriebe

  • Best-Practice-Beispiele sammeln und den Betrieben zur Verfügung stellen
  • Mit den Partnern (z.B. Ecole hôtelière de Lausanne) die Weiterentwicklung von Hilfsmitteln und Modellen in diesem Bereich fördern
  • Angebote und deren Kommunikation gegenüber bestehenden und künftigen Mitarbeitenden kritisch hinterfragen
  • Bedürfnisse der neuen Generationen mit gezielten Anreizen speziell berücksichtigen

​Monitoring der Rahmenbedingungen

Der Arbeitsmarkt im Tourismus wird von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Trends mitbestimmt. Dabei gehören die Digitalisierung und die Generationen Y und Z mit zu den wichtigsten Entwicklungen. Denn sie verändern sowohl Arbeitsprozesse und -weisen als auch die Einstellung zur Arbeit und zur Führungskultur.

 

Anforderungen an den Verband

Anforderungen an die Betriebe

  •  Entwicklungen eruieren, Chancen und Gefahren frühzeitig erkennen und daraus die richtigen Rückschlüsse ableiten. Transformation der Erkenntnisse zu den Mitgliedern
  • Bedarf an Fachkräften kennen: In welcher Region des Landes fehlen (bis wann) wie viele Arbeitskräfte mit welcher Qualifikation?
  • Offenheit gegenüber und Eigeninteresse an Trends, die die Branche und den Arbeitsmarkt verändern
  • à jour bleiben und überholte Konzepte und Grundsätze immer wieder über Bord werfen

​Praxisbeispiele aus Mitgliederhotels kennenlernen!

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