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Eidgenössische Volksinitiative
«Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise» erfolgreich eingereicht

Die Bundeskanzlei teilte am 19. Januar 2018 mit, dass die Fair-Preis Initiative mit 107 889 gültigen Unterschriften zustande gekommen ist. hotelleriesuisse hat diese Volksinitiative mit seinen Regional- und Partnerverbänden im Dezember 2017 bei der Bundeskanzlei eingereicht. Mithilfe der Volksinitiative gehen wir entschieden gegen die Untätigkeit der Politik in Bezug auf die Kostenexplosion vor, die gemäss der in den letzten Jahren von hotelleriesuisse durchgeführten Konjunkturumfragen zu den grössten Herausforderungen der Schweizer Hotellerie gehört.

Erstmals in seiner 134-jährigen Verbandsgeschichte lancierte hotelleriesuisse eine eidgenössische Volksinitiative. Wir bedanken uns ganz herzlich bei all jenen, die Unterschriften bei ihren Mitarbeitenden sowie im Freundes- und Bekanntenkreis, auf der Strasse und bei Veranstaltungen gesammelt haben.

Die Hotelbranche steht als Teil der Exportindustrie im direkten Konkurrenzkampf mit dem restlichen Europa. Eine der wenigen Möglichkeiten, ihre Kosten namhaft zu senken, besteht im Einkauf von Produkten und Dienstleistungen. Für das Gastgewerbe sind diese Vorleistungen in der Schweiz bis zu 200 Prozent teurer als in unseren Nachbarländern. Die Initiative bewirkt tiefere Preise, hauptsächlich im Einkauf und in der Wartung von Investitionsgütern (Sanitär, Lüftung, Heizung, Kühlung, Kochgeräte) sowie im Getränke-, Möbel- und Textilbereich.

Der Bundesrat wird der Bundesversammlung eine Botschaft zu dieser Volksinitiative bis am 12. Dezember 2018 (d.h. ein Jahr nach der Einreichung der Volksinitiative) unterbreiten. Unterbreitet der Bundesrat der Bundesversammlung einen direkten Gegenentwurf oder einen indirekten Gegenvorschlag, so verlängert sich diese Frist auf 18 Monate.