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Buchungsplattformen

2016 wurden rund 30% der Übernachtungen in der Schweiz online generiert. Gleichzeitig verkaufen die Schweizer Hotels noch rund 70% aller Übernachtungen direkt an den Kunden. Der Trend von den traditionellen Buchungskanälen hin zu Online-Buchungen ist damit ungebrochen. Mittelfristig wird die überwältigende Mehrheit der Buchungen online getätigt. Zu diesen Schlüssen kommt eine Umfrage des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis (HES-SO Wallis), die von hotelleriesuisse unterstützt wurde.

Motion Bischof «Verbot von Knebelverträgen der Online-Buchungsplattformen gegen die Hotellerie»

Durch den Megatrend der Online-Buchungen steigt die Abhängigkeit der Hotellerie gegenüber den Online-Buchungsplattformen (OTA) immer weiter. Schon jetzt beherrscht eine OTA allein (Booking.com) mit 73% Marktanteil den Online-Buchungsmarkt. Damit ist der Wettbewerb online nicht mehr möglich. Die Folgen sind hohe Kommissionen und damit verbunden erhöhte Preise der Hotelzimmer bei Online-Buchungen. Ausserdem können sich neue und innovative Produkte und Dienstleistungen am Schweizer Markt nicht etablieren.

Durch die Annahme der Motion ist nun der Bundesrat aufgefordert einen Gesetzesentwurf zu erarbeiten. hotelleriesuisse fordert eine schnelle Umsetzung, um schnellst mögliche Preissetzungsfreiheit zu gewährleisten.

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