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Energie & Umwelt

Für die Hotelbranche ist eine wirtschaftliche, sichere und saubere Energieversorgung unabdingbar. Einen wichtigen Beitrag leistet die Hotellerie durch die Steigerung ihrer Energieeffizienz.

Energie ist in unserer digitalisierten Welt die entscheidende Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand. Die Versorgungssicherheit ist eine Grundvoraussetzung und muss oberstes Ziel der Energiepolitik sein. Aus Kostengründen ist die effiziente Nutzung der Energie in der Hotellerie ein wichtiges Anliegen.

Auswirkungen auf die Hotellerie

Energieausgaben machen in der Hotellerie einen substanziellen Kostenblock aus. Der Energieverbrauch beträgt durchschnittlich 3 bis 5 Prozent des Umsatzes aus. Davon ist etwa ein Drittel auf Elektrizitätskosten zurückzuführen. So beläuft sich der Energieaufwand für ein 3-Sterne-Stadthotel auf rund 120 000 Franken und für ein 5-Sterne-Ferienhotel auf etwa 675 000 Franken. Diese Ausgaben werden tendenziell weiter ansteigen. Gleichzeitig spüren der Schweizer Tourismus und die Hotellerie die Folgen der Klimaveränderung. Diese wird mittel- bis langfristig erhebliche Auswirkungen auf das touristische Angebot und auf die Touristenströme haben.


hotelleriesuisse setzt sich als Verband für die konsequente Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz in der Branche ein. Dies senkt die Kosten im Hotelbetrieb und vermindert den Ausstoss von CO2.
 

Unsere Anliegen

hotelleriesuisse macht sich für eine sichere und kostengünstige Stromversorgung der Schweiz stark. Der Verband befürwortet zudem Klimaschutzmassnahmen in Abstimmung mit dem europäischen Umfeld. Diese haben in jedem Fall dem Aspekt der Verhältnismässigkeit Rechnung zu tragen. Wirtschaftliche Anreize sind staatlichen Verboten vorzuziehen. So wehrt sich hotelleriesuisse gegen eine Verschärfung der Befreiung von der CO2-Abgabe nach 2020. Die Befreiung ist mit einer strengen CO2-Verminderungsverpflichtung verbunden und hat sich als Anreiz zur Effizienzsteigerung in der Schweizer Wirtschaft bewährt.

Weitere Unterlagen

Vernehmlassungen

  • Revision des CO2-Gesetzes

    hotelleriesuisse lehnt die Totalrevision des CO2-Gesetzes in der vorliegenden Form dezidiert ab. Als energieintensive Exportbranche wäre die Hotellerie massgeblich von der Verdoppelung der CO2-Abgabe betroffen. Dass sich zudem künftig nur noch vereinzelte Hotelbetriebe in der Schweiz von der CO2-Abgabe befreien lassen könnten, ist für die Branche inakzeptabel.
    Die CO2-Abgabe ist deshalb auf maximal 120 Franken pro Tonne CO2-Ausstoss zu begrenzen. Die Befreiung von der CO2-Abgabe darf zudem nicht an das Verhältnis CO2-Abgabe/ Bruttolohnsumme gekoppelt werden: Alle Unternehmen sollen die Möglichkeit zur CO2-Abgabebefreiung erhalten, zumindest aber die Unternehmen aus Branchen, die sich heute befreien lassen können.

    (Stellungnahme vom 29. November 2016)

  • Änderung der Energieverordnung

    hotelleriesuisse lehnt die vorgeschlagene Erhöhung des Zuschlags für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) von heute 1,3 Rappen/kWh auf 1,5 Rappen/kWh dezidiert ab. Für die Schweizer Hotellerie sind bei einer Erhöhung des Zuschlags um 0,2 Rappen pro kWh Strom empfindliche Mehrausgaben zu erwarten. Die Erhöhung des Zuschlags und damit der Elektrizitätspreise führt in der Schweizer Hotellerie zu einem signifikanten Anstieg der Vorleistungskosten. Als standortgebundene Exportbranche ist die Hotellerie besonders stark betroffen. Sie steht in direkter Konkurrenz mit den Destinationen im Ausland. Höhere Kosten würden die Wettbewerbsfähigkeit der Branche empfindlich schwächen.
    (Stellungnahme vom 19. Mai 2016)

  • Strommarktöffnung

    Mit der zweiten Etappe soll der Strommarkt vollständig liberalisiert werden. Somit soll jeder Verbraucher nun selbst den Stromanbieter mit dem besten Angebot auswählen können. Damit wird die Ungleichbehandlung von grossen, stromintensiven Unternehmen, welche schon den Marktzugang haben, und KMUs sowie privaten Haushalten aufgehoben. Diese erhalten neu auch einen Zugang zum freien Strommarkt. hotelleriesuisse begrüsst deshalb die Stromliberalisierung. Der Verband fordert, dass die Teilnahme am freien Markt möglichst einfach und ohne administrative oder technische Hürden möglich ist.

    (eingereicht am 21.01.2015)