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Barrierefreiheit in der Hotellerie

Ferien ohne Hindernisse. Die Bereitstellung richtiger Informationen, die Sensibilisierung der Mitarbeitenden und gestalterisch integrierte bauliche Lösungen sind für die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung zentral.

Menschen mit Behinderung bilden ein Gästesegment. Zudem leben in der Schweiz 1,2 Millionen, in der EU 80 Millionen Menschen mit Behinderungen. Weiter zeigt die Altersentwicklung, dass der Anteil der über 65-Jährigen gegenüber jenem der 20- bis 64-Jährigen von 28 Prozent (2012) auf 43 Prozent (2030) ansteigen wird. Diesen Menschen erleichtern barrierefreie Angebote das Reisen ebenfalls in hohem Masse.

Innotourprojekt «Hotel-Barrierefreiheit»

Menschen mit Behinderungen oder altersbedingten Einschränkungen benötigen barrierefreie Eingänge, Toiletten und Zimmer. Mit dem Innotourprojekt «Hotel-Barrierefreiheit» der Claire & George Stiftung, hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus in Zusammenarbeit mit Pro Infirmis, der Schweizer Paraplegiker Vereinigung und Mobility International Schweiz sollen einheitliche und verlässliche Informationen zu barrierefreien Angebote in Hotels erhoben und auf Tourismus-Plattformen veröffentlicht werden.

Hotels haben die Möglichkeit, Informationen zur Barrierefreiheit in ihrem Betrieb als Selbstdeklaration in der Schweizer Hoteldatenbank in der Rubrik «Barrierefreiheit» zu hinterlegen.

Leitfäden / Merkblätter

  • Assistenz- und Begleithunde

    Inclusion Handiap hat ein Merkblatt erarbeitet, das sich mit den Problemen von Menschen mit Behinderung in Begleitung eines Assistenz- oder Blindenführhundes bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen beschäftigt. Es richtet sich an ein vielfältiges Publikum, die Fragen rund um die Mitnahme von Assistenz- und Blindenführhunden in ihren Betrieben haben.

    Das Merkblatt zeigt anhand des schweizerischen Behindertengleichstellungsrechts die Rechte der betroffenen Personen mit Behinderung sowie die Pflichten der Dienstleistungsanbieter auf. Schliesslich erläutert es kurz die Ausbildung und geleistete Arbeit der Assistenz- und Blindenführhunde, um darzulegen, warum die Begleitung durch diese Hunde für Menschen mit Behinderung so wichtig und daher rechtlich erlaubt ist.

  • Barrierefreies Reisen - Leitfaden zum Umgang mit dem Gast

    Der Leitfaden möchte zur Sensibilisierung beitragen und soll den Mitarbeiter/innen im Tourismus Hilfestellung leisten, sowie einen selbstverständlichen und natürlichen Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen vermitteln. Die enthaltenen Handlungsempfehlungen sind Tipps und stellen keine gesetzliche Norm dar.

Praxisbeispiele

Förderverein «Barrierefreie Schweiz»

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle Reiseinformationen für Menschen mit Behinderungen im Schweizer Tourismus strukturiert sichtbar und auf breiter Basis zugänglich zu machen.