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Logiernächte Juni und 1. Halbjahr 2016

22.08.2016

Die Zahl der Logiernächte ist im Juni 2016 um 3,2 Prozent gesunken. Zum Rückgang haben die Schweizer Touristen und die ausländischen Gäste gleichermassen beigetragen. Betroffen waren in erster Linie die Berggebiete (Wallis -10,0%, Graubünden -9,4%, Luzern/Vierwaldstättersee -5,9% und Berner Oberland -6,6%). Demgegenüber hat die Stadthotellerie die Logiernächte halten können.

Gründe für den Rückgang sind das schlechte Wetter, die fehlenden Feiertage und länderspezifische Faktoren. Bei den aussereuropäischen Gästen geht der Rückgang chinesischer Gäste (-23,4%) verstärkt weiter. Negativ waren auch Ostasien, Japan und Indien, während Korea, Hongkong, Philippinen, Taiwan, Singapur und Thailand stark zunahmen. Das Minus von 49,6 Prozent bei den Gästen aus den Golfstaaten ist auf den Ramadan zurückzuführen, der dieses Jahr vollständig auf den Monat Juni fiel.

Bei den europäischen Gästen gab es ein differenziertes Bild. Während die Herkunftsländer Deutschland (-6,5%) und Belgien (-7,6%) klar nachgaben, kamen die Gäste aus Dänemark (+27,2%), Griechenland (+21,0%), Italien (+5,8%), Holland (+4,0%), Österreich (+2,9%) und Grossbritannien (+0,2%) zahlreicher. Die Gäste aus den Vereinigten Staaten nehmen weiterhin und konstant zu. Im Juni 2016 waren es im Vergleich zum Vorjahr 7,9 Prozent mehr.

1. Halbjahr 2016

Insgesamt kam es im ersten Semester 2016 zu einer Abnahme von 1,2 Prozent der Logiernächte gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Trend aus den Wintermonaten auch im Frühsommer fort. Die inländischen Gäste haben leicht zugenommen und stützen weiterhin den Schweizer Tourismus. Bei den Gästen aus China, Deutschland, Russland, Belgien und Holland ist ein Rückgang zu verzeichnen. Zuwachs kam von Gästen aus den Golfstaaten, USA, Korea und Grossbritannien. Der Rückgang der Logiernächte trifft fast ausschliesslich die Berggebiete.

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