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Leichter Logiernächterückgang im Jahr 2016

23.02.2017

Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Logiernächte 2016 um 0,3 Prozent ab. Die rückläufige ausländische Nachfrage (-1,5%) konnte teilweise durch die inländischen Gäste aufgefangen werden (+1,2%). Im Dezember 2016 gingen die Logiernächte im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 0,8 Prozent zurück. Dies ist einer Publikation des Bundesamts für Statistik (BFS) zu entnehmen.

Im Jahr 2016 registrierte die Hotellerie in der Schweiz insgesamt 35,5 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber dem Jahr 2015 einem leichten Rückgang um 0,3 Prozent. Die stärksten Abnahmen waren im ersten Halbjahr zu beobachten.

Während die inländische Nachfrage ein leichtes Plus verzeichnete, ging die Zahl der ausländischen Übernachtungsgäste zurück. Dies ist insbesondere auf die chinesischen Gäste zurückzuführen, die mit einem Minus von 18 Prozent den stärksten Rückgang aller Herkunftsländer verzeichneten. Das deutlichste absolute Minus im europäischen Vergleich generierte Deutschland (-149'000 Logiernächte / -3,9%).

Positiv hingegen fallen die Zahlen der US-amerikanischen Gäste ins Gewicht: Die Übernachtungen dieser Touristen nahmen um 5,5 Prozent zu.

Rückläufige Logiernächtezahl auch im Dezember 2016

Auch die Zahlen vom Dezember weisen einen negativen Wert auf (-0,8%). Positiv stimmt allerdings, dass die ausländische Nachfrage gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat leicht zunahm (+0,6%). Die rückläufigen Zahlen der inländischen Gäste (-2,3%) lassen sich in erster Linie mit den ungünstigen Schneeverhältnissen erklären und mit der Tatsache, dass die Feiertage zum Jahresende aufs Wochenende fielen.

Verschiedene Indikatoren weisen darauf hin, dass die Talsohle mittlerweile erreicht ist und die touristische Gesamtnachfrage wieder nach oben zeigt. Der Preisdruck bleibt weiterhin stark; trotzdem hat eine Mitglieder-Umfrage von hotelleriesuisse ergeben, dass 62 Prozent der Hoteliers die Preise in der aktuellen Wintersaison stabil halten. Dies ist ein wichtiges Zeichen der Normalisierung und Stabilisierung.

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