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Enttäuschung über Nein zu langfristigem MWST-Sondersatz

15.03.2017

Die nationalrätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben beantragt dem Nationalrat in einem knappen Entscheid lediglich eine Verlängerung des MehrwertsteuerSondersatzes von 3,8 Prozent für das Beherbergungsgewerbe um 10 Jahre. In der Vernehmlassung traf jedoch die dauerhafte Verankerung des Sondersatzes auf eine breite Zustimmung. hotelleriesuisse zeigt sich deshalb enttäuscht und appelliert an den Nationalrat, sich für die dauerhafte Verankerung des Sondersatzes auszusprechen und damit den knappen Kommissionsentscheid zu korrigieren.

Im preissensiblen Tourismus unterstützt der Beherbergungssatz die internationale Wettbewerbsfähigkeit, denn die Hotellerie ist als einzige Exportbranche mehrwertsteuerpflichtig. Für die Hoteliers ist er eine wichtige Entlastung auf der Kostenseite, denn sie müssen als standortgebundene Exportbranche zu inländischen Preisen einkaufen und zu ausländischen Preisen verkaufen. Die langfristige Verankerung des MWST-Satzes brächte der Branche endlich Planungssicherheit. 25 der 28 EU-Staaten wenden einen MWST-Sondersatz für die Beherbergungsbrache an. Im Sinne der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist eine dauerhafte Verankerung des Sondersatzes in der Schweiz deshalb dringend notwendig.  Zudem entstehen für den Bund keine Steuerausfälle, da der Sondersatz bereits seit 1996 angewendet wird. Seither verlängerte das Parlament den befristeten Sondersatz immer wieder. Die touristischen Organisationen haben sich seit jeher dafür eingesetzt, ihn dauerhaft im Mehrwertsteuergesetz zu verankern.  

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