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Delegiertenversammlung: Tag im Zeichen der Weitsicht

22.11.2018

Nationalratspräsident Dominique de Buman unterstrich anlässlich der Delegiertenversammlung von hotelleriesuisse die Bestrebungen der Beherbergungsbranche, die Herausforderungen im Markt aktiv anzupacken. Anschliessend nahmen die Hoteliers unter der Leitung des Zukunftsinstituts Wien die Zukunft ihrer Betriebe selbst in die Hand und diskutierten praxisorientierte Konzepte für die Beherbergung von morgen.

hotelleriesuisse ist darin bestrebt seine Mitglieder punkto Innovationsfähigkeit und nachhaltig orientierter Betriebsführung zu unterstützen und zu befähigen. So war «Zukunftsfähigkeit» auch an der gut besuchten Delegiertenversammlung des Verbands im Hotel Radisson Blu am Zürcher Flughafen das zentrale Thema. Nachdem Präsident Andreas Züllig durch die ordentlichen Traktanden geführt hatte, widmete sich die Veranstaltung der künftigen Ausrichtung des Tourismus und der Schweizer Beherbergungsbranche. Den Auftakt machte Direktor Claude Meier, welcher «aktives Engagement auf allen Ebenen» forderte, da nur so die künftigen Rahmenbedingungen für die Branche mitgestaltet werden können. Darauf adressierte Nationalratspräsident Dominique de Buman die Branchenvertreter, und lobte diese für die guten Resultate. Er bestätigte aber die Ausführung von Andreas Züllig, dass steigende Logiernächtezahlen nur die halbe Wahrheit über den Gesundheitszustand der Branche verraten. Gerade die Preis- und Margensituation wird die Beherbergungsanbieter auch im 2019 und darüber hinaus vor grosse Herausforderungen stellen. De Buman ist überzeugt, dass die Branche, wenn sie weiterhin für neue Konzepte und veränderte Marktbedingungen offenbleibt, die Herausforderungen der Zukunft meistern kann. Um diese Anstrengungen auch auf politischer Ebene zu unterstützen, sei es daher besonders wichtig, dass die Tourismusbranche in Bundesbern ausreichend vertreten ist und entsprechend Gehör findet. De Buman wünscht sich, dass nach den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019 weitere Touristiker – idealerweise auch Hoteliers – in den eidgenössischen Räten Einsitz nehmen und so die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Beherbergungswirtschaft mitgestalten.

Die Zukunft selbst in die Hand nehmen

Eine der Institutionen, die sich für neue Konzepte und Ideen in der Schweizer Beherbergungsbranche einsetzt, ist die Ecole Hotelière de Lausanne (EHL), wie CEO Michel Rochat in seinem Referat verdeutlichte. Daneben sei es entscheidend, dass sich auch gestandene Branchenprofis mit der Zukunft auseinandersetzen und diese aktiv mitgestalten. Wie dies konkret umgesetzt werden kann, erlebten die rund 120 Teilnehmenden am Nachmittag. Unter dem Titel «Future Rooms» führte ein Team des Zukunftsinstituts Wien und der EHL die Besucher durch insgesamt drei Workshops, in welchen praxisorientiert vermittelt wurde, wie Visionen, unternehmensinternes Wissen und Herausforderungen im Tagesgeschäft in konkrete Zukunftspotenziale umgewandelt werden können. Die engagierten Diskussionen zeigten, dass die Schweizer Beherbergungsbranche durchaus über innovationsfähige Köpfe verfügt, welche die Branche weitertreiben.

Die Delegierten fassten einstimmig folgende Beschlüsse:

  • Genehmigung des Jahresbudgets 2019 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 10’000
  • Jedes Mitglied hat neu Anspruch auf zwei Gratis-Exemplare der htr hotel revue (Änderung der Statuten in Ziffer 5.3.1 «Ansprüche der Mitglieder»)
  • Die Delegiertenversammlung wählt den Präsidenten und zwei weitere Mitglieder der «unabhängigen Rekursinstanz Hotelklassifikation» (URI), welche über Rekurse gegen Klassifikationsentscheide entscheidet. Der Entscheid der Uri kann an ein ordentliches Gericht weitergezogen werden (Änderung der Statuten in Ziffer 9.2.2. «Unabhängige Rekursinstanz URI)
     

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