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Mit diesen Fördermitteln machen Sie Ihren Betrieb energetisch fit

29.05.2013

Die Energie ist in der Hotellerie ein wichtiger Kostenblock. Die Umsetzung von Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Betrieb ist deshalb lohnenswert. Erfahren Sie folgend, wo Sie für die benötigten Massnahmen finanzielle Unterstützung erhalten.

Als Reaktion auf die Revision der CO2-Verordnung Anfang Jahr hat hotelleriesuisse ein Merkblatt veröffentlicht. Das Merkblatt orientiert darüber, wie Sie sich von der CO2-Abgabe auf Heizöl und Erdgas befreien lassen können. Diese Befreiung steht touristisch genutzten Hotelbetrieben mit einem Ausstoss von jährlich mindestens 100 Tonnen CO2 (entspricht 38 000 Liter Heizöl oder 500 000 kWh Erdgas) zur Verfügung.

Nicht für alle Hotelbetriebe eignet sich diese Abgabebefreiung. Insbesondere für kleinere Betriebe kann sich eine Befreiung relativ aufwendig gestalten.Wenn Sie sich nicht von der CO2-Abgabe befreien lassen möchten, aber dennoch Energiekosten sparen und die Energieeffizienz Ihres Betriebs steigern möchten, so stehen Ihnen verschiedene finanzielle Fördermittel zur Verfügung.

Umsetzung von Energieeffizienzmassnahmen:
Die Teilnahme am KMU-Modell der Energie Agentur der Wirtschaft (EnAW) steht allen Unternehmen offen und ist nicht an eine Befreiung von der CO2-Abgabe gekoppelt. Unternehmen, welche sich dem KMU-Modell anschliessen und eine freiwillige Verpflichtung zur Energieeffizienz eingehen, erhalten aus diversen Fördertöpfen Unterstützung:
Klimastiftung Schweiz: Für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden übernimmt die Klimastiftung Schweiz jährlich die Hälfte der EnAW-Rechnung. Auch Energiesparmassnahmen werden unterstützt.
Kantone, Städte und Gemeinden, Elektrizitätsunternehmen: Besuchen Sie die Website der EnAW und erfahren Sie, welche Fördermittel Ihnen in Ihrer Region zur Verfügung stehen.
UBS: Die UBS übernimmt für ihre Kunden, welche am KMU-Modell der EnAW teilnehmen, die Hälfte des ersten EnAW-Jahresbeitrages und zahlt zusätzlich einen Energieeffizienzbonus.
Prokilowatt: Finanzielle Unterstützung für Projekte im Bereich Elektrizität, die ohne Unterstützung nicht wirtschaftlich realisiert werden könnten, erhalten Sie von Prokilowatt. Die nächste Ausschreibung für 2014 erfolgt im November.

Die Plattform Energiefranken des Beobachters gibt Ihnen eine gute Übersicht über Förderprogramme in Ihrer Region.

Sanierungen
Sollte in Ihrem Betrieb Sanierungsbedarf bestehen, so können Sie sich an das Gebäudeprogramm des Bundes und der Kantone wenden. Dieses spricht Fördergelder bei energetischen Sanierungen von Gebäuden. Viele Kantone unterstützen zudem den Einsatz von erneuerbarer Energie, die Abwärmenutzung und die Optimierung der Gebäudetechnik mit Fördergeldern. Unternehmen, welche von der CO2-Abgabe befreit sind, sind von einer Teilnahme am Gebäudeprogramm ausgeschlossen. Für Betriebe mit Sanierungsbedarf lohnt es sich, diese Möglichkeit frühzeitig abzuwägen.

Klima- oder Lüftungsanlagen
Durch eine Betriebsoptimierung lässt sich der Strombedarf Ihrer Klima- oder Lüftungsanlage nachhaltig senken und dabei Kosten sparen. Das Förderprogramm NEBO+ fördert die nachhaltige energetische Betriebsoptimierung von Lüftungs- und Klimaanlagen. Die Menge an Fördergeldern sowie die Laufzeit des Förderprogramms sind begrenzt. Es empfiehlt sich deshalb eine frühzeitige Anmeldung.

Möchten Sie sich in einem ersten Schritt erstmals informieren, wie Sie in der Hotellerie Energie sparsamer einsetzen und damit Kosten sparen können? Besuchen Sie unsere Plattform www.hotelpower.ch. Hier können Sie in einem Energie-Check Ihr Sparpotential berechnen und erfahren, welche Massnahmen Sie im Betrieb umsetzen können.

Die BKW FMB Energie AG als Preferred Partner von hotelleriesuisse unterstützt Sie bei der Erreichung Ihrer energiewirtschaftlichen Zielsetzungen.

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