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Erhöhung der CO2-Abgabe auf Brennstoffe per 2016

02.08.2015

Die CO2-Abgabe auf Brennstoffe wird ab 1. Januar 2016 von heute 60 auf 84 Franken pro Tonne CO2 erhöht. Gesuche für eine Befreiung der CO2-Abgabe müssen bis spätestens 1. September 2015 eingereicht werden.

Im Jahr 2014 sind die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen in der Schweiz nicht genügend gesunken und das Reduktionsziel konnte nicht erreicht werden. Wie in der CO2-Verordnung vorgesehen, wird die CO2-Abgabe auf Brennstoffe ab 2016 von heute 60 auf 84 Franken pro Tonne CO2 angehoben.

Damit Hotelbetriebe ab 2016 von der CO2-Abgabe befreit werden, muss das Gesuch zur Befreiung mit Zielvereinbarung bzw. zu einer Fristerstreckung vor dem 1. September 2015 online beim BAFU eingereicht werden. Das Gesuch beinhaltet u. a. Emissionsdaten und Modellwahl. Der konkrete Zielvorschlag mit Massnahmenkatalog kann bei Fristerstreckung noch bis zum 1. März 2016 nachgereicht werden.

  Abgabe für 1 Tonne CO2 pro Jahr in CHF Abgabe für 100 Tonnen CO2 pro Jahr in CHF (ca. 38'000 Liter Heizöl oder 500'000 kWh Erdgas)
seit 2014 60.- 6'000.-
ab 01.01.2016  84.-  8'400.-
Maximum 2018 120.- 12'000.-

* Je nach Erfüllungsgrad der Ziele. Nach Vorgabe der CO2-Verordnung steigt die CO2-Abgabe, wenn die festgelegten Zwischenziele des CO2-Gesetzes nicht erreicht werden kann.

Voraussetzungen für ein Gesuch zur CO-Abgabebefreiung

  • Der CO2-Ausstoss Ihres Hotels beträgt jährlich mindestens 100 Tonnen. (Verbrauch von 38'000 Liter Heizöl oder 500'000 kWh Erdgas)
  • Sie verpflichten sich dem Bund gegenüber, Ihren CO2 Ausstoss zu vermindern.
  • Sie sind ein touristisch genutzter Hotelbetrieb.

Das Merkblatt zur «Umsetzung der CO2 Verordnung» von hotelleriesuisse informiert, wie sich Hotelbetriebe von der CO2-Abgabe befreien lassen können. Auf www.hotelpower.ch kann mit einem Energie-Check das Sparpotential berechnet werden und man erhält einen Überblick über die Förderprogramme auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

Von Förderbeiträgen profitieren

Die Klimastiftung Schweiz unterstützt kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), die sich nicht von der CO2-Abgabe befreien lassen können und eine freiwillige Energie-Effizienz Zielvereinbarung eingehen.

Förderbeiträge können in drei Bereichen beantragt werden:

  • Bei einer freiwilligen Zielvereinbarung mit dem Bund. Die Klimastiftung Schweiz übernimmt drei Jahre lang 50 Prozent (bis maximal 2000.-) der jährlichen EnAW-/Act- Beitragsrechnung für KMU
  • Energiesparmassnahmen im Betrieb
  • Innovative Lösungen zum Klimaschutz
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