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Umfrage zur Lageeinschätzung der Schweizer Hotellerie

25.10.2018

Drei Mal im Jahr befragt hotelleriesuisse die Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung und weiteren Themen. Das neuste Fazit: Die Sommersaison war gut – die Herausforderungen bleiben jedoch.

In der aktuellen Umfrage, die im Oktober durchgeführt wurde, zeichnen die Umfrageteilnehmer ein positives Bild von der Sommersaison. 57 Prozent haben im Sommer 2018 einen besseren Geschäftshergang erlebt als noch im Vorjahr. Auch die Preise konnten stabil gehalten werden. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort. Dennoch sind die Erträge in der Beherbergung noch nicht auf Vorkrisenniveau im Jahr 2008 und die Schweiz konnte in den letzten Jahren vom touristischen Wachstum nicht gleichermassen profitieren wie ihre Nachbarländer. Die Prognosen für die Wintersaison sind verhalten positiv. Das Geschäft hängt von einigen Faktoren ab. Auch buchen die Gäste immer kurzfristiger und flexibler.

Nachdem seit drei Monaten die Stellenmeldepflicht gilt, stellen die Umfrageteilnehmer dem neuen System ein kritisches Zeugnis aus. 83 Prozent der Befragten haben keine Kandidaten des RAV eingestellt.
Zu den touristischen Förderinstrumenten äusserten sich die Teilnehmer positiv. Besonders Schweiz Tourismus, die vor allem für das Landesmarketing zuständig ist, sowie die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH) werden als Partner der Betriebe geschätzt.

Trotz des guten Wetters und der derzeit noch positiven Wirtschaftslage bleiben die Herausforderungen gross. So verstärkt sich gemäss der Umfrage der Fachkräftemangel in allen Regionen und Berufen. Auch die Hochpreisinsel Schweiz bleibt ein Dauerbrenner. hotelleriesuisse geht diese Themen aktiv an. So wird im Rahmen von «Future Hospitality» nach Lösungen gegen den Fachkräftemangel gesucht. Mit der «Fair-Preis»-Initiative bekämpft der Verband mit Partnern die ungerechtfertigten «Schweiz-Zuschläge».

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