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Bundesparlament stärkt höhere Fachschulen

Bern, 11.03.2019

hotelleriesuisse begrüsst die Entscheidung des Bundesparlamentes, die höheren Fachschulen in der nationalen und internationalen Bildungslandschaft wirksam zu stärken. Zwei entsprechende Motionen nahmen heute im Ständerat die letzte Hürde.

Der Bundesrat hat nun den Auftrag, die rechtlichen Grundlagen so anzupassen, dass die Zugehörigkeit und der Beitrag der höheren Fachschulen zur schweizerischen höheren Berufsbildung klar erkennbar werden. Für ihre hochqualifizierten Absolventinnen und Absolventen wird es damit leichter, im In- und Ausland die wohlverdiente Anerkennung zu erhalten.
Die höheren Fachschulen (HF) sind für Wirtschaft und Gesellschaft der Schweiz von hoher Bedeutung. Pro Jahr erwerben rund 8’500 Personen ein HF-Diplom und weitere 1’400 bilden sich in einem Nachdiplomstudiengang HF weiter. Dazu gehören auch die dipl. Hôteliers-Restaurateurs / Hôtelières-Restauratrices HF und dipl. Hotelmanager/-innen NDS, deren Expertise und Innovationskraft aus der schweizerischen Hotellerie nicht wegzudenken ist.

Trotz der erstklassigen Qualität ihrer Bildungsangebote sind die HF jedoch zur Zeit noch nicht optimal positioniert. Ihre Absolventen und Absolventinnen stossen gerade im Vergleich zu den international geläufigen akademischen Abschlüssen immer wieder auf Schwierigkeiten, den Wert ihrer Ausbildung verständlich zu machen. Zum Beispiel enthalten ihre Abschlüsse im Gegensatz zu allen anderen Abschlüssen der Berufsbildung nicht den Zusatz «eidgenössisch», und ihre Diplome werden nicht vom Bund unterzeichnet – dies, obwohl jeder einzelne Bildungsgang ein aufwändiges eidgenössisches Anerkennungsverfahren zu durchlaufen hat. Die international übliche und für Partnerschaften wichtige staatliche Anerkennung als Bildungsinstitution ist bis anhin nicht möglich, auch nicht in Ergänzung zur Anerkennung der einzelnen Bildungsgänge. Zudem ist die Bezeichnung «höhere Fachschule» zwar Teil jeder Grafik des schweizerischen Bildungssystems, aber zur Zeit in keiner Weise geschützt.   

Nun soll Abhilfe geschaffen werden, damit die Leistungen der HF endlich die verdiente Sichtbarkeit erhalten. hotelleriesuisse erwartet, dass dieser Auftrag des Bundesparlamentes beherzt und wirkungsvoll umgesetzt wird.
 

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