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Waffenrecht: Tourismusbranche wirbt mit Kofferetiketten für die Reisefreiheit

Bern, 26.04.2019

Um Reisende und Pendler auf die drohenden Konsequenzen bei einem Nein zum angepassten Waffenrecht aufmerksam zu machen, haben hochkarätige Vertreter des Komitees «Schweizer Tourismus für ein Ja zum Waffenrecht» an den Bahnhöfen Bern und Zürich eine sympathische Verteilaktion durchgeführt.

Der bei einem «Nein» zum angepassten Waffenrecht drohende Ausschluss aus der Schengen-Mitgliedschaft hätte für den Schweizer Tourismus drastische Konsequenzen. Wird der Visaprozess für Touristen aus Fernmärkten verkompliziert, würden viele die Schweiz aufgrund des finanziellen und administrativen Zusatzaufwands auf ihrem Europatrip auslassen. Berechnungen gehen von jährlichen Umsatzeinbussen von bis zu einer halben Milliarde Franken aus. Um die Wichtigkeit der Schengen-Mitgliedschaft für die Schweiz zu unterstreichen, haben sich heute Nachmittag hochrangige Vertreter des Tourismus- und Gastgewerbes in Bern und Zürich auf die Strasse begeben. In einer koordinierten Aktion hat das Komitee «Schweizer Tourismus für ein Ja zum Waffenrecht» den Pendlern in persönlichen Gesprächen und mit der Abgabe von Kofferetiketten die drohenden Konsequenzen für Reisende und die Tourismusbranche aufgezeigt. An der Verteilaktion beteiligten sich neben den Nationalräten Dominique De Buman (CVP, Präsident Seilbahnen Schweiz) und Adrian Wüthrich (SP, Präsident TravailSuisse) auch GastroSuisse Präsident Casimir Platzer und Claude Meier, Direktor von hotelleriesuisse. Letzterer ist überzeugt, «dass die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sowohl ihre persönliche Reisefreiheit wie auch jene unserer potenziellen Gäste nicht einschränken will». Ziel der 11 involvierten Tourismusverbände war es, nochmals aufzuzeigen, dass die Revision des Waffenrechtes direkte Konsequenzen für das Reiseland Schweiz sowie die Reisefreiheit der Schweizer Bevölkerung hat.

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