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Ständerat will keine Kürzung des Landesmarketings

Bern, 11.09.2019

An der heutigen Debatte zur Standortförderungsbotschaft sprach sich die Mehrheit des Ständerates gegen eine Kürzung der Mittel bei Schweiz Tourismus und Innotour aus. Damit soll den touristischen Förderinstrumenten im Vergleich zum letzten Parlamentsbeschluss im Jahr 2015 gleich hohe Mittel zur Verfügung stehen. Die Branche begrüsst den Entscheid und appelliert an den Nationalrat, dem Ständerat zu folgen.

Am 11. September 2019 beriet der Ständerat im Rahmen der Standortförderungsbotschaft über die finanzielle Ausstattung der touristischen Förderinstrumente Schweiz Tourismus und Innotour für die Periode 2020- 2023.

Landesmarketing als Stütze bei steigenden Unsicherheiten
Eine Mehrheit des Ständerates möchte Schweiz Tourismus gleich hohe Mittel zur Verfügung stellen wie in den letzten vier Jahren. Dieser Entscheid ist für die Tourismusbranche ein wichtiges Signal für den Tourismusstandort Schweiz. „Mit dem Entscheid erkennt der Rat die zukünftigen Herausforderungen der Branche an. Ein starkes Landesmarketing ist wichtig, da die wirtschaftlichen Unsicherheiten steigen“, sagt Nationalrat Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands. Auch die erfolgreiche Rückgewinnung europäischer Gäste in den ländlich-alpinen Regionen soll in den kommenden Jahren forciert werden.

Innovationsförderung steigert die Wettbewerbsfähigkeit

Die Branche begrüsst weiter, dass der Ständerat für Innotour mehr Mittel sprechen möchte als der Bundesrat. Damit würden der Branche während der Jahre 2020- 2023 die gleichen Mittel für innovative Projekte zur Verfügung stehen wie in den letzten vier Jahren, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Das Geschäft geht nun in die Differenzbereinigung. Die touristischen Verbände appellieren an den Nationalrat, dem Ständeratsentscheid für Schweiz Tourismus zu folgen.

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