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Trotz positiver Grundstimmung wichtige Herausforderungen in der Schweizer Hotellerie

Bern, 22.02.2018

An der Medienkonferenz vom 22. Februar 2018 von Schweiz Tourismus zeichnete Andreas Züllig, Präsident von hotelleriesuisse, ein positives Stimmungsbild der Branche. Dennoch gilt es auch, die Herausforderungen im aktuellen Jahr aktiv anzugehen. Laut Umfrageergebnissen von hotelleriesuisse sind dies insbesondere die Hochpreisinsel Schweiz und der Fachkräftemangel.

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Schweiz Tourismus äusserte sich Andreas Züllig, Präsident von hotelleriesuisse, zur aktuellen Situation in der Branche. «Die Talsohle in der Schweizer Hotellerie ist durchschritten. Auch dank einer guten Wintersaison stehen die Zeichen auf grün beziehungsweise weiss», freut sich Züllig. «Trotzdem stehen weitere Herausforderungen an, die es nun gilt, konkret anzugehen.» Eine im Januar von hotelleriesuisse durchgeführte Umfrage bei den Verbandsmitgliedern zeigt, dass insbesondere die Hochpreisinsel Schweiz sowie der Fachkräftemangel die Schweizer Hoteliers beschäftigen.

Einen wichtigen Erfolg im Kampf gegen Kostenexplosionen für Hotelbetriebe konnte letzten Herbst erreicht werden: Gemeinsam mit Partnerverbänden sammelte hotelleriesuisse über 107'000 Unterschriften und lancierte damit die Fair-Preis-Initiative. Nach dem erfolgreichen Einreichen der Volksinitiative setzt sich der Verband nun dafür ein, dass diesbezüglich auch im Parlament die Weichen so gestellt werden, dass die Problematik der Hochpreisinsel Schweiz erkannt und vor allem entschärft wird.

In diesem Jahr setzt hotelleriesuisse insbesondere im Bereich Fachkräftemangel Akzente und will nachhaltig die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen zum Gewinnen und Halten von Fachleuten verbessern, um die Attraktivität der Gesamtbranche zu steigern. So haben im vergangenen November über 200 Branchenvertreter zum Thema diskutiert und ihre Sichtweise eingebracht. Der Verband wird diese Sichtweisen nun zu Handlungsfeldern konkretisieren, welche als Leitplanken für konkrete Massnahmen und Projekte dienen werden.


«Qualifizierte Fachkräfte und positive Rahmenbedingungen haben schon immer dazu beigetragen, dass die Schweiz ihren Ruf als hervorragendes Hotellerie- und Gastgeberland wahren konnte», ist Züllig überzeugt. «Diesen Status und diese Säule der Schweizer Wirtschaft gilt es nicht nur zu bewahren, sondern nachhaltig zu stärken.»

Die neu vorgestellte nationale Tourismusstrategie des Bundes verspricht, hier anzusetzen. Die Hotellerie fordert entsprechend Mitspracherecht bei der Ausgestaltung der daraus resultierenden Massnahmen.
 

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