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hotelleriesuisse lehnt Ernährungsinitiativen ab und befürwortet Bundesbeschluss Velo

Bern, 27.06.2018

Die Verbandsleitung von hotelleriesuisse lehnt sowohl die Fair-Food-Initiative als auch die Volksinitiative für Ernährungssouveränität ab. Beide Initiativen würden durch zusätzlichen Protektionismus zu noch höheren Nahrungsmittelpreisen führen und die Wahlfreiheit einschränken. Den Bundesbeschluss Velo unterstützt hotelleriesuisse als pragmatische Förderung des touristisch wichtigen Veloverkehrs.

Die Verbandsleitung von hotelleriesuisse empfiehlt die Fair-Food-Initiative und die Volksinitiative für Ernährungssouveränität zur Ablehnung. Bei diesen Initiativen sollen unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit protektionistische Massnahmen ergriffen werden können, die nicht WTO-konform sind und Importe für die Hotellerie verteuern würden. Die Hotelbranche leidet bereits heute unter hohen Beschaffungskosten bei Nahrungsmitteln, die im Vergleich zum Ausland zu einem grossen Wettbewerbsnachteil führen. Ausserdem könnten als Folge der Initiativen gewisse Lebensmittel, die Schweizer Standards nicht erfüllen, nicht mehr importiert werden. hotelleriesuisse wehrt sich gegen eine solche Benachteiligung der Hotelrestaurants und gegen eine Bevormundung der Gäste. Aufgrund der Fair-Food-Initiative würden zudem neue Gesetzesvorgaben im Bereich Food Waste drohen. hotelleriesuisse will keine zusätzlichen Regulierungen und setzt stattdessen auf zielführende freiwillige Massnahmen, welche die Branche bereits ergriffen hat und Wirkung zeigen. So engagiert sich hotelleriesuisse zusammen mit anderen Verbänden im Verein «United Against Waste» aktiv für eine Reduktion von Food Waste.

hotelleriesuisse unterstützt Bundesbeschluss Velo 

Die Verbandsleitung von hotelleriesuisse hat im Weiteren die Ja-Parole zum Bundesbeschluss Velo beschlossen. Velowege und -touren sind für den Schweizer Tourismus von wachsender Bedeutung und generieren Umsätze im Sommertourismus von über 400 Millionen Franken jährlich. Eine Gleichstellung der Velowege mit den Fuss- und Wanderwegen unterstreicht die hohe Bedeutung dieser Infrastruktur für den Sommertourismus in der Schweiz. Durch den Bundesbeschluss wird der Veloverkehr pragmatisch gefördert, ohne überrissene Ansprüche zu verankern.

 

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