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Nur definitive Verankerung des MWST- Beherbergungssatzes bringt Planungs- und Investitionssicherheit

Bern, 30.05.2017

Der Ständerat spricht sich für eine 10-jährige Verlängerung des MWST-Beherbergungssatzes aus. Die Vertreter des Schweizer Tourismus sehen zwar darin eine Verbesserung der jetzigen Situation, eine dauerhafte Verankerung ist jedoch weiterhin notwendig. Nur so haben die Hoteliers Planungssicherheit für langfristige Investitionen zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Deswegen appellieren die Tourismusverbände an den Nationalrat, sein Ja zur unbefristeten Verankerung des Sondersatzes zu bestätigen.

Bereits 25 von 28 europäischen Ländern kennen einen tieferen MWST-Satz für das Beherbergungsgewerbe. In der preissensiblen Hotellerie ist der MWST-Beherbergungssatz ein elementares Instrument zur Exportförderung. Denn die Hotellerie ist eine der bedeutendsten Exportbranchen der Schweiz; 55 Prozent der Logiernächte werden durch ausländische Gäste erbracht. Hätte nach dem Nationalrat nun auch der Ständerat einer definitiven Verankerung des MWST-Beherbergungssatzes zugestimmt, würde die Hotellerie den anderen von der MWST befreiten Exportbranchen dauerhaft gleichgestellt.

Unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen sind im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld für die Schweizer Hotellerie von grösster Bedeutung. Mit der definitiven Verankerung des Beherbergungssatzes würde die für die Branche so wichtige Planungssicherheit dauerhaft gewährleistet, was innovative und nachhaltige Investitionen begünstigt. Die Verankerung bedeutet eine wichtige Entlastung für die Branche, ohne Steuerausfälle beim Bund zu verursachen.

Die Vertreter des Schweizer Tourismus appellieren an den Nationalrat, den bereits gefassten Entscheid zur dauerhaften Verankerung des MWST-Beherbergungssatzes zu bestätigen.

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