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Verlängerung des MWST-Sondersatzes schafft keine Planungssicherheit

Bern, 25.04.2017

Mit zwei Anträgen empfiehlt die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben dem Ständerat lediglich eine Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes für das Beherbergungsgewerbe um 10, beziehungsweise nur 3 Jahre. hotelleriesuisse appelliert nun an den Nationalrat sich in der Sondersession für die dauerhafte Verankerung des Sondersatzes auszusprechen.

Im preissensiblen Tourismus unterstützt der Sondersatz für die Beherbergung die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Die Hotellerie ist als einzige Exportbranche mehrwertsteuerpflichtig. Für die Hoteliers ist der Sondersatz von 3,8 Prozent eine wichtige Entlastung auf der Kostenseite, denn sie müssen als standortgebundene Exportbranche zu inländischen Preisen einkaufen und zu ausländischen Preisen verkaufen. Bereits heute wenden 25 der 28 EU-Staaten einen MWST-Sondersatz für die Beherbergungsbranche an.

Seit 1996 wurde der Sondersatz bereits vier Mal verlängert. Die definitive Verankerung des MWST-Satzes würde der Branche die langersehnte Planungssicherheit bringen, ohne dem Bund Steuerausfälle zu verursachen. Eine Verlängerung des Sondersatzes um lediglich 10 – oder sogar nur 3 Jahre - schiebt das Problem dagegen auf die lange Bank. Wenn zukünftig er-neut die Gefahr einer MWST-Erhöhung droht, werden schon heute Investitionen zurückgehalten. Im Sinne der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist eine dauerhafte Verankerung des Sondersatzes in der Schweiz deshalb dringend notwendig.

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