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Eine Verschärfung der Lex Koller gefährdet ausländische Investitionen in die Schweizer

Bern, 29.06.2017

Schweizer Betriebsstätten sollen auch weiterhin von Personen im Ausland gekauft wer-den dürfen: Dafür spricht sich hotelleriesuisse in der heutigen Stellungnahme zur Lex Koller aus. Die Vorschläge des Bundesrates zu einer Verschärfung der Lex Koller lehnt der Verband dezidiert ab, denn die Hotellerie ist auf diese Investoren angewiesen.

In der Vernehmlassung hat der Bundesrat zur Diskussion gestellt, ob der Kauf von Betriebsstätten durch Personen im Ausland wieder unter die Bewilligungspflicht fallen soll. Durch die schwierige Ertragslage ist die Hotellerie auf ausländische Investitionen angewiesen. Nach einer Auswertung der HES-SO waren 2014 in der 5-Sterne Hotellerie 46 Prozent der Hotels in ausländischem Besitz. Oftmals tätigen Investoren aus dem Ausland grosse Investitionen, diese schaffen Arbeitsplätze und generieren Wertschöpfung. Aufgrund der Standortgebundenheit des Objektes ist diese Investition nachhaltig und die Unternehmung kann – im Gegensatz zu anderen Branchen – später nicht ins Ausland transferiert werden. Nicht zuletzt können viele für die Schweiz identitäts-stiftende Hotels nur aufgrund dieser ausländischen Investitionen betrieben werden.
hotelleriesuisse lehnt die aktuelle Vorlage zur Revision des BewG deshalb dezidiert ab. Sie führt für die Branche zu einer massiven Verschlechterung der Rahmenbedingungen. Ausländische Investoren würden durch die Bürokratie und zusätzlichen Hürden abgeschreckt.

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