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Tourismusfreundlichste Parlamentarier 2016

Bern, 13.12.2016

Am diesjährigen Polit-Dîner zeichneten hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz CVP-Ständerat Stefan Engler und FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen als tourismusfreundlichste Parlamentarier 2016 aus. Der Abend legte den Fokus auf Investitionen in der Hotellerie und gab den anwesenden Parlamentariern Einblick in die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen.

Unter dem Motto «Schweizer Hotellerie als Investitionschance» luden hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz das Parlament am 12. Dezember 2016 ins Hotel Bellevue Palace Bern ein. «Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage sind Investitionen für die Beherbergungswirtschaft heute wichtiger denn je», betonte Claude Meier, Direktor von hotelleriesuisse. Nur so könne die Qualität in der Branche hoch gehalten werden. Welche Herausforderungen sich bei der Finanzierung stellen, erläuterten die Hoteliers Kurt Baumgartner (Gastgeber und Besitzer des Hotels Belvédère Scuol) und Felix Suhner (Unternehmer und VR-Präsident der Balance Hotel Gruppe). Positiv stimmt insbesondere die Entwicklung bei neuen Bauvorhaben: Für 2016 prognostizierte BAKBasel bei Neubauten ein Investitionswachstum von 3%.

Die tourismusfreundlichsten Parlamentarier

Bereits zum 8. Mal kürten die beiden Verbände den tourismusfreundlichsten National- und Ständerat. Basis dafür sind eine qualitative Auswertung sowie eine Analyse der Abstimmungen während den Sessionen. Dieses Jahr gingen die Auszeichnungen an den Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen und den Bündner CVP-Ständerat Stefan Engler. «Christian Wasserfallen macht sich für administrative Entlastung und für die Beherbergungswirtschaft stark. Dieses Engagement würdigen wir mit unserer Auszeichnung», erklärte Roger Seifritz, Delegierter Wirtschaftspolitik von Parahotellerie Schweiz. Bei der Ehrung des tourismusfreundlichsten Ständerats betonte Andreas Züllig, Präsident von hotelleriesuisse: «Stefan Engler hat ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen der Berggebiete und setzt sich unermüdlich für den Schweizer Tourismus ein.» Auf solche Politiker, die die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus kennen und sich für bessere Rahmenbedingungen einsetzen, sei die Branche angewiesen, hielt Andreas Züllig fest. Die Beherbergungsbranche erwirtschaftet eine jährliche direkte Bruttowertschöpfung von 4,1 Milliarden Franken.

Politische Schwerpunkte 2017

Auf der politischen Agenda von hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz stehen im kommenden Jahr folgende Schlüsselthemen:
 

  • Die wirtschaftsfreundliche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative
  • Die Gleichbehandlung der Beherbergungsbetriebe gegenüber den neuen Akteuren der digitalisierten Wirtschaft
  • Die dauerhafte Verankerung des MWST-Beherbergungssatzes zur Unterstützung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Beherbergungsbranche
  • Das Zustandekommen der Volksinitiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise». Die von hotelleriesuisse mitlancierte Initiative hat zum Ziel, missbräuchliche Schweiz-Zuschläge bei importierten Produkten künftig zu verhindern.

Bildlegende (v.l.n.r.): Roger Seifritz, Delegierter Wirtschaftspolitik von Parahotellerie Schweiz, Christian Wasserfallen, tourismusfreundlichster Nationalrat 2016, Andreas Züllig, Präsident hotelleriesuisse, Stefan Engler, tourismusfreundlichster Ständerat 2016, Claude Meier, Direktor hotelleriesuisse.

Fotografin: Béatrice Devènes

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