Ihre Browserversion ist veraltet und wird nicht länger unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

MILESTONE 2015: Tragende Innovationen im Tourismus ausgezeichnet

Bern, 03.11.2015

Heute Dienstag, 3. November 2015 wurden im Kursaal in Bern die Gewinner des diesjährigen MILESTONE in den vier Kategorien «Nachwuchspreis», «Herausragendes Projekt», «Umweltpreis» und «Lebenswerk einer Persönlichkeit» verkündet und ausgezeichnet . Der begehrte Tourismuspreis würdigt herausragende Leistungen und Persönlichkeiten im Schweizer Tourismus. Die Sieger stammen aus dem Wallis, dem Waadtland und der Innerschweiz.

Bereits zum 16. Mal trafen sich 600 Entscheidungsträger aus Tourismus, Wirtschaft und Politik im Kursaal Bern, um die Preisträger des MILESTONE zu feiern. Auch in diesem Jahr führte der Moderator Rainer Maria Salzgeber durch den Abend. Der «MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz» wird von der htr hotel revue und hotelleriesuisse verliehen und vom SECO im Rahmen des Innotour-Förderprogramms unterstützt. Der MILESTONE steht unter dem Patronat des Schweizer Tourismus-Verbands. Die Ecole hotelière de Lausanne und die HOTELA unterstützten den MILESTONE als Eventpartner.

Erster Preis «Herausragendes Projekt»: 150 Jahre Erstbesteigung Matterhorn
Vertreten durch: Daniel Luggen 150 Jahre Erstbesteigung Matterhorn Am 14. Juli 1865 wurde das Matterhorn erstbestiegen. Der Aufstieg und die Tragödie beim Abstieg machten Zermatt auf einen Schlag weltberühmt und läuteten das touristische Zeitalter in der Region ein. 150 Jahre später feierte Zermatt diesen historischen Moment, mit Projekten, welche nachhaltig das Angebot der Destination beeinflussen. Dabei wurden interne Seilschaften geformt und externe Partner langfristig an Zermatt gebunden – eine gewaltige Gesamtleistung aller Leistungsträger. «Das Projekt ist durchdacht umgesetzt, toll inszeniert, mithistorischem Fundament, grenzüberschreitend und hat weiterhin grosses Potenzial» freut sich die Jury.

2. Platz «Herausragendes Projekt»: Grand Tour of Switzerland
Vertreten durch: Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus und Martin Sturzenegger, Präsident Verein Grand Tour of Switzerland Auf der Grand Tour of Switzerland ist der Weg das Ziel. Die rund 1'600 Kilometer lange Entdeckungsreise führt durch vier Sprachregionen, über fünf Alpenpässe, zu elf UNESCO Welterbe-Stätten sowie entlang von zwei Biosphären und 22 Seen. Wie auf eine Perlenkette geschnürt bieten sich die landschaftlichen, kulturellen und historischen Erlebnisse dem Gast auf Rädern an. Die langfristige Entwicklung dieser neuen Touring-Route und die Positionierung der Schweiz als befahrbares Erlebnis voller Höhepunkte «on the road» sind das Ziel des Projekts. Die Jury beurteilt die Grand Tour als «eine beeindruckende Powermaschine mit Modellcharakter für eine erfolgreiche Destinationsvermarktung, die auch kleinere Orte miteinbezieht».

3. Platz «Herausragendes Projekt»: Montagne Alternative Find your Nature Vertreten durch: Benoit Greindl, Montagne Alternative Das kleine Lodge-Dorf Montagne Alternative im Herzen der Walliser Alpen bietet besonders für Unternehmen eine neue Alternative im MICE-Segment. In der Stille der Natur geniessen die Gäste in renovierten, modern designten Speichern den Komfort der Gegenwart und den rustikalen Charme der Vergangenheit. Das Team unterhält die Gäste mit vielfältigen Anekdoten und Geschichten über den Weiler und schafft so einen speziellen Rahmen. Die Jury ist überzeugt, «dass das Lodge-Dorf ein authentisches Ambiente schafft, welches dem Gast ein einzigartiges Erlebnis ermöglicht». Stilvoll in die Landschaft eingebettet, bereichert dieses Angebot den Tourismus der ganzen Region.

«Umweltpreis»: Freizeitpark Swiss Holiday Park im 2015 CO2-neutral
Vertreten durch: Walter Trösch, Swiss Holiday Park AG, Seit 2006 optimiert der Swiss Holiday Park seine Ökobilanz. Die Strategie wurde im Sinne der Nachhaltigkeit angepasst und operativ umgesetzt, so beispielsweise mit Ökostrom in der ganzen Anlage aus 100 Prozent Wasserkraft, der CO2-Vereinbarung mit dem Bund, einer Elektrotankstelle oder der Zertifizierung für den Green-Globe. Von den ökologisch erfolgreichen Umsetzungen profitiert auch die Gemeinde so beispielsweise bei der Stromversorgung. Die Jury ist beeindruckt von der gesamtheitlichen Umweltstrategie, die der Swiss Holiday Park seit Jahren konsequent verfolgt und dabei auch über die Staatsgrenze hinaus internationale Standards anstrebt.

«Nachwuchspreis»: Elâ Borschberg, Yannick Passas und Guillaume Luyet, Gründer von Ta Cave Sàrl, Lausanne
Elâ Borschberg und Yannick Passas, Absolventen der Hotelfachschule Lausanne und Guillaume Luyet, Önologe, haben mit Ta Cave Sàrl ein Weinbar-Konzept umgesetzt, welches grossen Respekt verdient. Die Jury begeistert das innovative Finanzierungsmodell der drei Nachwuchstalente mittels Mitgliedschaft – es führt gleichzeitig zu einer emotionalen Kundenbindung für das tägliche Geschäft. Über Crowdfunding kamen in kurzer Zeit die benötigten Mittel zusammen, für die Jury eine unternehmerisch starke Leistung.


«Lebenswerk einer Persönlichkeit»: Léonard Gianadda
Léonard Gianadda war und ist in seinem bewegten Leben vieles: Ingenieur, Journalist, Künstler und international hoch geschätzter und geehrter Kunstmäzene. Im Jahr 1976 gründete er, im Gedenken an seinem verstorbenen Bruder Pierre, in Martigny die Fondation Pierre Gianadda. Sie wurde 1978 eröffnet. Drei Dauerausstellungen und spektakuläre Wechselausstellungen ziehen seither jährlich tausende von Kunstbegeisterten nach Martigny. Dank ihrer internationalen Ausstrahlung und hervorragendem Renommee haben seit 1978 insgesamt 6,7 Millionen Gäste die Fondation und ihren Skulpturenweg besucht. Für die Jury ist das Lebenswerk von Léonard Gianadda, die Fondation Pierre Gianadda «ein Leuchtturm im Tourismus mit überregionaler Strahlkraft». Für sein unermüdliches Engagement und seineFörderung der Künste wurde Léonard Gianadda vielfältig ausgezeichnet. So erhielt er die Verdienstorden von Frankreich und Italien, den französischen Ritter-Ehrenorden, die Ehrenmedaille der Arts-Sciences-Lettres und ist ein geschätztes Mitglied in bekannten Kunststiftungen in der Schweiz, Frankreich und Italien. 

zurück zur Übersicht