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Nein zur Erbschaftssteuer-Initiative ist ein positives Zeichen für die Familienhotellerie

Bern, 14.06.2015

hotelleriesuisse ist erfreut über die klare Ablehnung der Initiative für eine nationale Erbschaftssteuer, weil sie für viele Familienhotels das Aus hätte bedeuten können. Der führende Branchenverband erwartet, dass das Thema zumindest für längere Zeit nicht mehr auf der politischen Traktandenliste erscheint.

«Die Annahme der Initiative hätte grosse negative Konsequenzen für die Hotellerie gehabt», sagt Dr. Christoph Juen, CEO hotelleriesuisse. Beim Branchenverband zeigt man sich deshalb sehr erfreut über das klare Nein bei der eidgenössischen Volksabstimmung für eine nationale Erbschaftssteuer. Dass in der ganzen Schweiz Erbschaften über zwei Millionen Franken und Schenkungen über 20 000 Franken mit einem Steuersatz von 20 Prozent besteuert worden wären, hätte sich auf die familieninternen Nachfolgeregelungen und die Investitionstätigkeit der Hotellerie negativ ausgewirkt. Dies, weil das Vermögen in einem Hotel meistens gebunden und nicht frei verfügbar ist.

Zum klaren Ergebnis hat beigetragen, dass die Initiative neben dem falschen Anliegen auch ungewisse Folgen beinhaltete. So waren die versprochenen Steuererleichterungen nicht klar definiert. Zudem sorgten die Initianten mit unterschiedlichen Zahlen für Unsicherheit.

Mit dem klaren Ergebnis – so Juen – ist das Thema vom Tisch. Wenn nicht für immer, so zumindest für längere Zeit.

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