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«Energie- statt MwSt»: MwSt als Eckpfeiler des Bundesfinanzierungssystems bestätigt

Bern, 08.03.2015

Erfreut hat hotelleriesuisse von der Ablehnung der Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» Kenntnis genommen. Die Mehrwertsteuer ist die grösste Einnahmequelle des Bundes und stellt damit den Finanzierungsbedarf für die Wahrnehmung der Bundesaufgaben sicher. Zudem gilt sie international als effiziente und unbestrittene Steuer und ist als Konsumsteuer allgemein akzeptiert.

Die Initiative verfolgte das Ziel die MWST durch eine Energiesteuer zu ersetzen, um damit eine Senkung des Energieverbrauchs durch hohe Steuern zu bewirken. Ein Rückgang des Energieverbrauchs hätte entsprechend weniger Steuereinnahmen generiert und die Bundeskasse ohne Erhöhung unnötig belastet. Zur Senkung des Energieverbrauchs benötigt die Branche keine weiteren gesetzlichen Vorschriften, sondern setzt hier auf bereits bestehende Anreizsysteme, wie beispielsweise die Möglichkeit zur CO2 Abgabebefreiung, und die Eigenverantwortung der Unternehmer. Die Hotellerie ist seit Jahren bestrebt, den Energieverbrauch zu senken und damit dem Bedürfnis der Gäste nach naturnahen touristischen Produkten sowie umweltfreundlichen Dienstleistungen nachzukommen. hotelleriesuisse unterstützt seine Mitglieder dabei im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Verbands. Das Projekt «Leuchtturm – Energieeffiziente Hotels Graubünden», das mit dem MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz und dem Watt d’Or des Bundesamtes für Energie ausgezeichnet wurde, hat für die Branche einen bedeutenden Meilenstein gesetzt. 

Definitive gesetzliche Verankerung des Sondersatzes gefordert

Nachdem mit dem heutigen Volksentscheid das bewährte Mehrwertsteuersystem bestätigt wurde, steht für die Branche die definitive gesetzliche Verankerung des Sondersatzes im Vordergrund. Der Sondersatz ist eine wichtige Exportförderung für Tourismusleistungen. Er ist von zentraler Bedeutung, um eine Entlastung auf der Kostenseite zu bewirken und fördert, gerade in Zeiten des starken Frankens, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gegenüber den Nachbarländern. hotelleriesuisse fordert, nach 20 Jahren Provisorium, eine definitive gesetzliche Verankerung des Sondersatzes im MWST-Gesetz.

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