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Weiterführung des Sondersatzes für Beherbergungsleistungen hat Priorität

Bern, 28.09.2014

hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz bedauern die Ablehnung der Initiative «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes!» durch das Schweizer Stimmvolk. Damit ist die Ungleichbehandlung der gastgewerblichen Leistungen gegenüber der Take-Away-Branche nicht beseitigt worden. Im derzeitigen MWST-System mit drei Sätzen hat nun die Weiterführung des Sondersatzes für Beherbergungsleistungen von 3,8 Prozent Priorität. hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz werden sich für eine definitive Verankerung des Sondersatzes in der Gesetzgebung einsetzen.

hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz haben Sympathie und Verständnis für das Anliegen der GastroSuisse-Initiative, dass die Unterscheidung gastgewerblicher Leistungen gegenüber Take-Away-Leistungen aufgehoben werden soll. Dieses Anliegen fand bei der Schweizer Stimmbevölkerung leider keine Mehrheit. Somit bleibt die ungleiche Besteuerung von gastgewerblichen Leistungen und Take-Away-Leistungen weiterhin bestehen.

Im derzeitigen Mehrwertsteuersystem mit drei Sätzen hat die Weiterführung des Sondersatzes für Beherbergungsleistungen von 3,8 Prozent Priorität. Die Branche verlangt nun, dass für den Beherbergungssatz für die Zeit nach 2017 eine definitive Lösung gefunden wird. Die definitive Verankerung des Sondersatzes im MWST-Gesetz ist ein taugliches Mittel, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu unterstützen. Sie stellt derzeit die einzige Möglichkeit dar, eine Entlastung auf der Kostenseite zu bewirken.

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