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Nach Nein zu Ecopop: hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz fordern eine bran-chentaugliche Ums

Bern, 30.11.2014

Erleichtert haben hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz vom Nein des Stimmvolks zur Ecopop-Initiative Kenntnis genommen. Die Initiative hätte die Rekrutierung von Arbeitskräften aus dem Ausland beinahe verunmöglicht und den Fachkräftemangel verschärft. Priorität hat nun eine branchenverträgliche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative.

Die Schweizer Beherbergungswirtschaft ist auch künftig auf die Rekrutierung von Fach- und Hilfskräften aus dem Ausland angewiesen. Eine Annahme der Ecopop-Initiative hätte den Fachkräftemangel in der personalintensiven Branche drastisch verschärft und den kostendeckenden Betrieb zahlreicher Unternehmen gefährdet. Gleichzeitig wären ein Bruch mit Europa und damit eine Gefährdung des Personenfreizügigkeitsabkommens vorprogrammiert gewesen. Entsprechend erleichtert zeigen sich hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz über das heutige Abstimmungsresultat.

Für hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz steht nun eine branchenverträgliche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative im Vordergrund. Im Rahmen der Vernehmlassung werden die beiden Verbände alles daran setzen, dass bei der Festlegung der Kontingente die branchespezifischen Bedürfnisse der Beherbergungswirtschaft berücksichtigt und die entsprechenden Bewilligungsverfahren unbürokratisch und kostengünstig gestaltet werden.

Zufrieden sind hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz auch über das Nein zur Gold- und Pauschalbesteuerungs-Initiative. Durch die Ablehnung der Gold-Initiative bleibt die Sicherstellung der Preisstabilität durch eine starke Schweizerische Nationalbank gewährt. Dies ist vor allem für exportorientierte Branchen wie die Beherbergung zentral. Das Instrument der Pauschalbesteuerung ist unter anderem für die Regionen in den Berggebieten und im ländlichen Raum von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung, da dort Aufwandbesteuerte zahlreiche Investitionen ermöglichen.

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