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Ja zur tourismusverträglichen Vignette zu Gunsten besserer Nationalstrassen

Bern, 26.09.2013

hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz unterstützen den Ausbau des Nationalstrassennetzes mit dem Ziel, regionale Zentren stärker zu erschliessen und den Unterhalt und die Sicherheit der Strassen zu verbessern. Durch die Erhöhung des Vignettenpreises kann eine solide Finanzierung gewährleistet werden. Dabei begrüssen die Verbände insbesondere die Einführung einer Kurzzeitvignette, wie sie auch in anderen europäischen Ländern üblich ist.

Am 24. November 2013 wird über die Änderung des Bundesgesetzes über die Abgabe für die Be-nützung von Nationalstrassen abgestimmt, gegen welches das Referendum ergriffen wurde. Der im Frühjahr 2013 vom Parlament verabschiedete Bundesbeschluss beinhaltet den Ausbau des Nationalstrassennetzes durch die Übertragung von 376 Kilometer kantonaler Strassen an den Bund sowie die Preiserhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken pro Jahr respektive die Einführung einer Zweimonatsvignette für 40 Franken. Die Vorlage des Parlaments stellt aus Sicht von hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz eine tourismusverträgliche Lösung dar. Die Verbände sprechen sich für die Gesetzesänderung aus und engagieren sich im überparteilichen Komitee «JA zur Vignette».

Tourismus profitiert zweifach

Von einem guten Nationalstrassennetz profitiert auch der Schweizer Tourismus. Der Netzbeschluss stellt sicher, dass künftig alle Kantonshauptorte an das Nationalstrassennetz angebunden und regionale Zentren besser erschlossen sind. Unter Aufsicht des Bundes kann der Unterhalt der Strassen verbessert und die Sicherheit durch eine verstärkte Trennung der Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Der Vignettenpreis von 100 Franken ist angemessen und macht eine solide und zielgerichtete Strassenfinanzierung möglich. Die Beherbergungswirtschaft begrüsst dabei insbe-sondere die Einführung einer Kurzzeitvignette über zwei Monate zum bisherigen Preis von 40 Franken. Eine zeitlich befristete Vignette, wie sie auch in anderen europäischen Ländern besteht, erachten die Verbände als tourismusverträgliche Lösung.

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