Ihre Browserversion ist veraltet und wird nicht länger unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

«Schutz vor Passivrauchen»: Volksentscheid im Sinne der Hotelunternehmer

Bern, 23.09.2012

hotelleriesuisse ist erleichtert über den Entscheid der Schweizer Stimmbevölkerung, das Rauchverbot nicht weiter zu verschärfen. Eine Annahme der Initiative hätte die unternehmerische Freiheit der Gastgeber massiv eingeschränkt und entsprechende Investitionen hinfällig gemacht. Die Branche kann sich nun weiterhin auf das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen stützen, welches Nichtraucher bereits heute umfassend schützt.

Mit der Ablehnung der Initiative «Schutz vor Passivrauchen» hat sich das Schweizer Stimmvolk  von einem radikalen Rauchverbot distanziert. hotelleriesuisse begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich, da er das Bestreben der Gastgeber nach einem ebenso fairen wie praktikablen Kompromiss zwischen Rauchern und Nichtrauchern stützt. «Um auf die unterschiedlichen Gästebedürfnisse einzugehen, sind die Hotel- und Gastronomiebetriebe auf unternehmerische Spielräume angewiesen. Dazu zählt insbesondere auch die Wahl eines marktgerechten Betriebskonzepts», unterstreicht Dr. Christoph Juen, CEO von hotelleriesuisse. Nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen am 1. Mai 2010 haben die Hotels kräftig in Fumoirs investiert. «In diesen Räumlichkeiten dürfen nun Gäste auch weiterhin persönlich bedient werden», zeigt sich Juen erleichtert.

Bewährter Kurs fortsetzen

Mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen besteht bereits ein griffiges Gesetz, das auf die Bedürfnisse von Konsumenten, Arbeitnehmern und Arbeitgebern eingeht und breit abgestützt ist. Von den betroffenen Branchen wird diese Gesetzgebung ebenso konsequent wie erfolgreich umgesetzt. «Umso unverständlicher war das Vorhaben der Initianten, den Hotel- und Gastronomiebetrieben nach nur zwei Jahren einen erneuten Richtungswechsel aufzuerlegen», meint Juen. Der nun vorliegende Volksentscheid erlaube der Branche, den bewährten Kurs fortzusetzen – ganz im Sinne der Schweizer Gastgeber und ihrer Gäste.

zurück zur Übersicht