Ihre Browserversion ist veraltet und wird nicht länger unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Barbara Schmid-Federer ist tourismusfreundlichste Parlamentarierin 2011

Bern, 20.12.2011

Zum Auftakt der neuen Legislatur empfing hotelleriesuisse Parlamentarierinnen und Parlamentarier zum jährlichen Polit-Dîner in Bern. Höhepunkt des Anlasses war die Auszeichnung von Barbara Schmid-Federer als tourismusfreundlichste Parlamentarierin.

Der Feldstecher, ein Geschenk von hotelleriesuisse, soll Barbara Schmid-Federer einen geschärften Weitblick für den Schweizer Tourismus erlauben.

Unter dem Motto «Film ab für die neue Legislatur» führte hotelleriesuisse, der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie, gestern im Hotel Schweizerhof in Bern das jährliche Polit-Dîner durch. Im Rahmen des Anlasses kürte der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie zum dritten Mal in Folge den tourismusfreundlichsten Parlamentarier. Die Auszeichnung basiert auf einer Abstimmungsanalyse, die hotelleriesuisse im laufenden Jahr während den Sessionen im Nationalrat erstellt. Das Rennen für sich entschied CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer, die den Abstimmungsempfehlungen von hotelleriesuisse zu branchenrelevanten Geschäften zu 100 Prozent folgte. «Als Verband wollen wir optimale Rahmenbedingungen für unsere Hoteliers erreichen. Dabei sind wir auf das Engagement jedes einzelnen Parlamentariers angewiesen», hielt Guglielmo L. Brentel, Präsident hotelleriesuisse, fest. Einen Einblick in die schillernde Welt der Hotellerie boten die Gewinnerfilme des Swiss Hotel Film Awards 2011, die der Verband an diesem Abend präsentierte. Starkoch Ivo Adam sorgte für kulinarische Pointen.

Politische Schlüsselthemen 2012

Die Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Schweizer Hotellerie bildet auch im kommenden Jahr ein zentrales Anliegen von hotelleriesuisse. Anhand der politischen Agenda hat der Verband die folgenden branchenrelevanten Schlüsselthemen definiert:

  • Gegen die Frankenstärke fordert hotelleriesuisse rasch wirkende Massnahmen wie die befristete Herabsetzung der Mehrwertsteuer für die Beherbergung auf null Prozent. Diese sind in einem weiteren Massnahmenpaket aufzugreifen.
     
  • Die Ferieninitiative lehnt hotelleriesuisse ab. Die flexible privatrechtliche Gestaltung des Arbeitsverhältnisses darf nicht gefährdet werden und soll den Sozialpartnern überlassen bleiben.  
     
  • hotelleriesuisse setzt sich für den Agrar-Freihandel mit der EU ein, der langfristig zu tieferen Nahrungsmittelpreisen führt.
     
  • Die personalintensive Hotellerie ist auf qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. hotelleriesuisse stellt sich deshalb hinter die Personenfreizügigkeit.
     
  • hotelleriesuisse fordert, dass die höhere Berufsbildung weiterhin durch die Wirtschaft geprägt ist und lehnt eine staatlich regulierte Weiterbildungspolitik konsequent ab.
     
  • Bei der Mehrwertsteuer befürwortet hotelleriesuisse grundsätzlich den Einheitssatz. Sollte dieser keinen politischen Konsens finden, so ist ein Zweisatzmodell einzuführen.
     
  • hotelleriesuisse lehnt neue gesetzliche Regelungen und weitergehende Restriktionen beim Präventionsgesetz wie auch bei der Revision des Lebensmittelgesetzes ab.
     
  • hotelleriesuisse erachtet über das neue CO2-Gesetz hinausgehende Klimaziele als unrealistisch und spricht sich deshalb gegen die Klimainitiative aus.
     
  • Die Zweitwohnungsinitiative und die Landschaftsinitiative lehnt hotelleriesuisse mit Nachdruck ab. Die Zersiedelungsproblematik wird in der Revision des Raumplanungsgesetzes zufriedenstellend gelöst.
     
  • hotelleriesuisse begrüsst den Bau einer zweiten Strassenröhre am Gotthard. Sie verbessert die Sicherheit und Zuverlässigkeit der wichtigen Nord-Süd-Verbindung.

 

zurück zur Übersicht