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Drohende Lähmung von Tourismus und Berggebieten abgewendet

10.02.2019

Die Stimmbevölkerung hat heute die Zersiedelungsinitiative abgelehnt und damit einer drohenden Lähmung der wirtschaftlichen Entwicklung vorgebeugt. hotelleriesuisse ist erleichtert über das Abstimmungsresultat und die Abwendung negativer Folgen für Tourismus und Berggebiete.

Die von den Jungen Grünen lancierte Initiative forderte die Einfrierung von Bauzonen, wenn nicht eine unversiegelte Fläche von mindestens gleicher Grösse aus der Bauzone ausgezont worden wäre. Mit dieser radikalen Forderung wäre die gesunde Entwicklung der Schweiz massiv behindert worden. In einigen Gebieten hätte gar nicht mehr gebaut werden können, in anderen jedoch umso mehr. 

 

Mit dem heutigen Entscheid machte die Stimmbevölkerung klar, dass sie weder eine Verstärkung der Zersiedelung in peripheren Gebieten, noch eine Verhinderung der wirtschaftlichen Entwicklung will. hotelleriesuisse begrüsst diesen Entscheid, weil damit Baulandverknappungen und Preissteigerungen verhindert sowie sinnvolle touristische Projekte weiterhin realisiert werden können. Tourismus und Berggebiete können sich damit weiterhin in gesundem Mass entwickeln.

 

Wirksame raumplanerische Instrumente sind bereits in Umsetzung 

 

Dass die Schweiz haushälterisch mit dem Land umgehen muss, ist – gerade auch aus touristischer Sicht - unbestritten. Mit der von der Stimmbevölkerung 2014 bestätigten Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) besteht bereits ein effektives Instrument zur Eindämmung der unerwünschten Zersiedelung. Nach dem heutigen Votum des Souveräns kann der eingeschlagene Weg fortgeführt und müssen die Spielregeln nicht bereits wieder geändert werden.

 

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