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Die Nutzung von Sharing Economy Plattformen durch Hoteliers ─ Chancen und Risiken

25.08.2016

Seit einigen Jahren ist die Beherbergungsbranche mit der Sharing Economy, wie beispielsweise Airbnb, konfrontiert. Dieser Trend wird auch in Zukunft an Einfluss gewinnen. Für den Hotelier stellt sich die Frage, ob die Nutzung der neuen Kanäle zur Vermarktung von Gästezimmern sinnvoll ist oder nicht. hotelleriesuisse hat in einem Merkblatt für die Hoteliers die Vor- und Nachteile einer solchen Nutzung zusammengestellt.

Auch die Schweiz folgt einem globalen und gesellschaftlichen Trend, privat Zimmer anzubieten und zu nutzen. Zum Beispiel hat sich in der Schweiz das Angebot von Betten auf Airbnb in den letzten zwei Jahren auf rund 13000 Objekte mehr als verdoppelt. Davon sind rund 20 Prozent gewerbliche Anbieter. Es wird geschätzt, dass über Airbnb im Jahr 2016 1,9 Millionen Logiernächte generiert werden. Ein grosser Unterschied ist auch die lange Aufenthaltsdauer von Airbnb-Gästen. Diese bleiben im Schnitt 4,5 Tage, in der Hotellerie sind es 2,04 Tage.

Ist es also sinnvoll, als Hotelier dieses Potential für sich zu nutzen?
Hierbei gibt es Vor- und Nachteile. Vielleicht haben Sie ein Zimmer oder Appartement, das weniger gut als klassisches Hotelzimmer zu vermieten ist. Ein weiterer Vorteil ist zum Beispiel der für den Hotelier niedrigere Kommissionssatz von 3 Prozent auf Airbnb, im Gegensatz zu den anderen Buchungsplattformen von bis zu 15 Prozent. Andererseits bedeutet ein zusätzlicher Buchungskanal weiteren Mehraufwand im Managen der Zimmerkontingente. Ausserdem sollte der direkte Vertrieb von Zimmern nicht unter einem weiterem Zwischenhändler leiden.

Weitere Vor- und Nachteile sowie konkrete Denkanstösse finden Sie im von hotelleriesuisse erstellten Merkblatt.

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