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GastroSuisse-Initiative und Einheitskasse

28.08.2014

hotelleriesuisse befürwortet die Vorlage zur GastroSuisse-Initiative und hat für die Abstimmung die Ja-Parole beschlossen. Die Initiative zur Einheitskrankenkasse lehnt hotelleriesuisse ab.

GastroSuisse-Initiative: Aufhebung der MWST-Diskriminierung

Die von GastroSuisse lancierte Initiative hat zum Ziel, die Ungleichbehandlung bei der Besteuerung von Take-Away Leistungen und gastronomischen Leistungen zu beseitigen. Alkoholische Getränke, Tabak und andere Raucherwaren, die im Rahmen von gastgewerblichen Leistungen abgegeben werden, wären von der neuen Regelung ausgeschlossen.

Der Bundesrat sowie das Parlament lehnen die Initiative ohne Gegenvorschlag ab. hotelleriesuisse befürwortet die Initiative. Im Falle einer Annahme der Initiative wäre zu deren Umsetzung der Einheitssatz für alle Branchen die einzige effiziente Ausgestaltung, um die steuerliche Benachteiligung des Gastgewerbes gegenüber der Take-Away-Branche aufzuheben.

Einheitskasse: Keine staatliche Monopolkasse

Die Volksinitiative für eine Einheitskrankenkasse setzt sich für die gesetzliche Abschaffung von privaten Krankenkassen in Bezug auf die gesundheitliche Grundversorgung ein. Dadurch sollen die aufwendigen bürokratischen Vorgänge wie die ständigen Kassenwechsel umgangen und entsprechende Kosten eingespart werden können. 

Obwohl die Hotellerie von der Initiative nicht direkt betroffen ist, lehnt hotelleriesuisse die Initiative ab. Sie stellt einen staatlichen Eingriff in die liberale Wirtschaftsordnung dar. Zudem fallen durch die Umstellung auf eine Einheitskasse und durch den fehlenden Anreiz, sich kostenbewusst zu verhalten, insgesamt Mehrkosten an. Aus diesen Gründen hat hotelleriesuisse zur Vorlage einer Einheitskrankenkasse die Nein-Parole gefasst.

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