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Grosse Mehrheit für die Standortförderung im Erstrat

16.06.2015

Der Nationalrat hat der Standortförderung 2016-2019 mit grosser Mehrheit zugestimmt. Somit folgt er dem Bundesrat und bestätigt die Wirksamkeit der bewährten Instrumente von SGH, Innotour, Schweiz Tourismus und der Neuen Regionalpolitik. Umstritten war das Förderkonzept von Innotour. Dies liegt auch daran, dass es in der Öffentlichkeit und Politik weniger bekannt ist.

Die in der Sommersession behandelte Standortförderung ist für die Tourismusbranche eine Chance, den Strukturwandel auch in Zukunft gesund gestalten zu können. Neben der Modernisierung und Förderung der SGH, weitere Unterstützung für Schweiz Tourismus und der Neuen Regionalpolitik ist Innotour ein probates Mittel, die strukturellen Schwächen der Branche zu bekämpfen. Das Konzept setzt bei den Stossrichtungen Innovationsförderung, Kooperation der einzelnen Akteure sowie Wissensaufbau und -diffusion an. Für die Hotellerie ist das wichtig, weil:

  • dadurch eine Verbesserung des Investitionsklimas geschaffen wird. Neue Geschäftsmöglichkeiten erhalten so die Möglichkeit, sich zu etablieren. Der Tourismus kann damit seine Dienstleistungen den Bedürfnissen gerecht anpassen.
  • einzelne Dienstleistungen durch Verknüpfung als Gesamtpaket «Ferien» abgesetzt werden. Beide Seiten profitieren von Kooperationen und die «Destinationsleistung» nimmt zu. Kleine, zersplitterte Strukturen, wie sie die Schweiz oft noch kennt, sind teuer und ineffizient. Der einzelne Unternehmer kann somit seine Kosten durch Projekte der Zusammenarbeit senken. Der Konsument erhöht den Nutzen, da er vereinfacht seine Ferien buchen und gestalten kann.
  • Wissensaufbau und -diffusion die Arbeitsproduktivität und Arbeitsplatzattraktivität steigern. Fort- und Weiterbildungsprojekte sind einer der wichtigsten Bestandteile, die Qualität der Schweizer Hotellerie dauerhaft zu erhöhen. Weiter werden statistische Grundlagen, die für die Tourismusbranche relevant sind, erhoben und verbessert.

Viele tolle neue Projekte konnten dank Innotour schweizweit gestartet und realisiert werden. Beispiele sind «Claire & Georg Spitex», «mit vereinten Kräften mehr bewirken» (Agrotourismus Schweiz), «Touristische Angebote aus einer Hand» (Engelberg- Titlis Tourismus AG) oder «Wein als Chance für den Schweizer Tourismus».

Mehr Informationen über Innotour, dessen Voraussetzungen, weitere best-practice Projekte sowie das Gesuchsformular finden Sie beim SECO unter folgendem Link.

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