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Nationalratskommission spricht sich für eine Verlängerung des MWST-Sondersatzes um 10 Jahre aus

30.03.2017

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates hat die dauerhafte Verankerung des MWST-Sondersatzes für das Beherbergungsgewerbe knapp abgelehnt. Im Vernehmlassungsverfahren traf diese jedoch auf eine breite Zustimmung.

hotelleriesuisse ist deshalb mit dem knappen Entscheid nicht zufrieden und wird sich vor der Abstimmung im Nationalrat weiterhin für die dauerhafte Verankerung des Sondersatzes einsetzen. Dies aus folgenden Gründen:
 

  • Beherbergungssatz als bewährtes Mittel
    Volk und Politik haben vermehrt am Status Quo bei der Mehrwertsteuer festgehalten, eine definitive Verankerung des Beherbergungssatzes kommt diesem Wunsch nach.
    Nach 20 Jahren Provisorium muss der Beherbergungssatz definitiv im Mehrwertsteuer-Gesetz verankert werden. Dies schafft Planungssicherheit!
  • Die Wettbewerbsfähigkeit unterstützen
    In einer preissensiblen Branche wie dem Tourismus bildet der Beherbergungssatz ein wirksames Mittel zur Unterstützung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.25 der 28 EU-Staaten wenden einen Mehrwertsteuer-Sondersatz an.
  • Das hohe Kostenniveau in der Schweiz bekämpfen
    Das Gastgewerbe der umliegenden Länder (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien) kann seine Vorleistungen um rund 20 Prozent günstiger beziehen als das Schweizer Gastgewerbe. Die Arbeitsleistung wird dort um mehr als 50 Prozent weniger vergütet. Der Satz für Beherbergungsleistungen kann diese Unterschiede zwar nicht wettmachen; gleiche Rahmenbedingungen, wie unsere Mitbewerber sie kennen, sind aber für die Schweizer Hotellerie ein wichtiger Faktor.
  • Der Sondersatz verursacht keine zusätzlichen Kosten
    Eine Verankerung des Beherbergungssatzes generiert keine Steuerausfälle und kommt einem Erhalt des Status Quo gleich.
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