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Wirkungsanalysen zur Zweitwohnungsinitiative

28.03.2013

Ein Viertel der Hotels plante zum Zeitpunkt der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ein Beherbergungsprojekt. Rund 20 Prozent der Projekte müssen aufgrund der Initiative voraussichtlich angepasst oder aufgegeben werden. Dies geht aus einer Online-Umfrage hervor, die BHP im Rahmen der Studie «Hotelfinanzierung ohne Zweitwohnungen» bei den Mitgliedern von hotelleriesuisse durchgeführt hat.

Ein Viertel der antwortenden Hotels plante zum Zeitpunkt der Annahme der Zweitwohnungsinitiative am 11. März 2012 ein Beherbergungsprojekt. Dabei stand die Planung von reinen Hotelprojekten im Vordergrund. Rund 20 Prozent der Projekte müssen aufgrund der Initiative voraussichtlich angepasst werden. Die Hoteliers gehen aufgrund der Auswirkungen der Initiative von einem stabilen bis schlechter werdenden Investitionsumfeld aus. Insbesondere die 5-Stern-Hotellerie sieht ihre Investitionsmöglichkeiten bedroht.

Umfassende Investitionen getätigt

Die Ergebnisse der Online-Umfrage zeigen unter anderem, dass ausserhalb der 5-Sterne-Hotellerie 80 Prozent der Hotels im Besitz des Betreibers sind. Der Grossteil der Betriebe hat in den letzten zehn Jahren sowohl in die Sicherung der Qualität der bestehenden als auch in den Ausbau der Beherbergungskapazitäten investiert. 89 Prozent der Betriebe im betroffenen Alpenraum haben, über den ordentlichen Unterhalt hinaus, massgebliche Investitionen vorgenommen. Knapp 28 Prozent der Hotels haben zusätzliche Beherbergungskapazitäten geschaffen.

Wichtige Grundlage für Umsetzung

Insgesamt konnten 305 Antworten von Hotelbetrieben in momentan von der Zweitwohnungsinitiative betroffenen Gemeinden ausgewertet werden. Die Ergebnisse dienen hotelleriesuisse als wichtige Grundlage. Insbesondere helfen sie, die Anliegen der Branche in der Unterarbeitsgruppe des Bundes zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative optimal zu vertreten.

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