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Erste Kommissionsberatung für die definitive Verankerung des MWST-Sondersatzes für Beherbergungsleistungen

11.02.2016

Am 19. Januar 2016 hat sich die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates für die parlamentarische Initiative von Nationalrat Dominique de Buman ausgesprochen, die verlangt, den Sondersatz für Beherbergungsleistungen von 3,8% dauerhaft im Gesetz zu verankern.

Allerdings ist ein Teil der Kommission der Meinung, es würde ausreichen, den Sondersatz lediglich zu verlängern. Letztlich wird die Frage «Verlängerung oder Verankerung des Sondersatzes» erst bei der Ausarbeitung des Gesetzesentwurfs geklärt werden. Voraussetzung ist die Zustimmung zur Vorlage durch die Schwesterkommission des Ständerats.

hotelleriesuisse unterstützt die dauerhafte Verankerung des Sondersatzes ausdrücklich aus folgenden Gründen:

Beherbergungssatz als bewährtes Mittel

Der aktuelle Sondersatz ist bis 2017 befristet. Seit 20 Jahren muss er alle vier Jahre verlängert werden. Nach 20 Jahren Provisorium muss der Beherbergungssatz definitiv im MwSt-Gesetz verankert werden. Die Branche braucht jetzt Planungssicherheit!

Der Sondersatz verursacht keine zusätzlichen Kosten

Eine Verankerung des Beherbergungssatzes generiert keine Steuerausfälle, ist für die Hotellerie aber eminent wichtig.

Die Wettbewerbsfähigkeit unterstützen

In einer preissensiblen Branche wie dem Tourismus bildet der Beherbergungssatz ein wirksames Mittel zur Unterstützung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Tatsache wird innerhalb der Europäischen Union bereits seit Jahren steuerlich Rechnung getragen. 25 der 28 EU-Staaten wenden im Interesse für die Beherbergung einen Mehrwertsteuer-Sondersatz an.

Das hohe Kostenniveau in der Schweiz bekämpfen

Die Hotellerie muss zu inländischen Preisen einkaufen und zu ausländischen Preisen verkaufen. Das Gastgewerbe der umliegenden Länder (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien) kann seine Vorleistungen um rund 20 Prozent günstiger beziehen als das Schweizer Gastgewerbe. Der Satz für Beherbergungsleistungen kann diese Unterschiede zwar nicht wettmachen, aber gleiche Rahmenbedingungen schaffen.

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