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Polit-Dîner in den Händen des Nachwuchses

11.12.2012

Am 10. Dezember 2012 empfing hotelleriesuisse Parlamentarierinnen und Parlamentarier zum jährlichen Polit-Dîner in Bern. Der Abend stand im Zeichen der Nachwuchsförderung. Höhepunkt des Anlasses war die Auszeichnung von Dominique de Buman und Martin Schmid als tourismusfreundlichste Parlamentarier.

Unter dem Motto „Excellence in Hospitality Management – mit Leidenschaft und Innovation Gäste begeistern“ führte hotelleriesuisse am 10. Dezember 2012 im Hotel Bellevue Palace in Bern das jährliche Polit-Dîner durch. Junge Talente aus Hotellerie und Tourismus standen dabei im Mittelpunkt. Sie zeigten auf, mit welchen Ideen sie die Zukunft des Schweizer Tourismus und der Hotellerie mitgestalten. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier wurden zudem von den Lernenden des Hotel Bellevue Palace verwöhnt.

Tourismusfreundlichster National- und Ständerat

Höhepunkt des Abends war traditionsgemäss die Auszeichnung des tourismusfreundlichsten National- und Ständerates. Diese basiert auf einer Abstimmungsanalyse, die hotelleriesuisse während den Sessionen erstellt. In der grossen Kammer machte Dominique de Buman das Rennen, in der kleinen Kammer ging der Dank für eine besondere Tourismusaffinität an Martin Schmid. Den beiden Parlamentariern wurde als Symbol für ihre touristische Weitsicht ein Feldstecher überreicht.

Politische Schlüsselthemen 2013

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte hotelleriesuisse die politischen Schlüsselthemen für das kommende Jahr. Die Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen bilden auch in Zukunft ein zentrales Anliegen des Verbands:

  • Die bewährten tourismuspolitischen Förderinstrumente gilt es nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative und vor dem Hintergrund der Frankenstärke an die veränderte Ausgangslage anzupassen. hotelleriesuisse unterstützt die Weiterentwicklung des Leistungskatalogs der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit sowie ein einmaliges Sonderprogramm für den alpinen und ländlichen Tourismus.
     
  • hotelleriesuisse befürwortet die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 in Graubünden. Die Durchführung der Spiele kräftigt dank der internationalen Ausstrahlungskraft das Image der Schweiz als Wintertourismusland und Wirtschaftsstandort.
     
  • Die Kostennachteile gegenüber dem Ausland im Nahrungsmittelbereich wiegen für das Schweizer Gastgewerbe schwer und belasten dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit. hotelleriesuisse macht sich deshalb für Öffnungsschritte im Agrar- und Lebensmittelbereich stark.
     
  • Im Sinne der Kontinuität und in Anbetracht der Einführung eines neuen Satzregimes in den nächsten Jahren misst hotelleriesuisse der Weiterführung des MWST-Sondersatzes für Beherbergungsleistungen bis 2017 eine grosse Bedeutung zu. Der Sondersatz stellt ein taugliches Mittel dar, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu unterstützen.
     
  • hotelleriesuisse begrüsst die Verordnung zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative. Sie ermöglicht die künftige Umnutzung bestehender Hotelbetriebe in Zweitwohnungen. Ebenso bleibt der Bau neuer Zweitwohnungen für eine wirtschaftliche touristische Nutzung erlaubt. Entscheidend ist, dass diese Regelungen auch entsprechend ins Ausführungsgesetz der Zweitwohnungsinitiative übernommen werden.
     
  • hotelleriesuisse befürwortet den Bau einer zweiten Strassenröhre am Gotthard. Sie verbessert die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Gerade im Hinblick auf eine sanierungsbedingte Sperrung des Gotthard-Strassentunnels muss der Bau der zweiten Röhre sofort realisiert werden. Eine vorübergehende Sperrung hätte in den betroffenen Kantonen erhebliche negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und insbesondere auf den Tourismus.
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