Ihre Browserversion ist veraltet und wird nicht länger unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Stellungnahmen zu Raumentwicklung, Mobilität und Energie

29.11.2012

hotelleriesuisse sieht für das Produktelabel der Schweizer Pärke Synergien mit bereits bestehenden Labels. Dies würde den Mehraufwand möglichst gering halten. Eine Ratifizierung des Staatsvertrages mit Deutschland zum Betrieb des Flughafens Zürich würde die Jahre der rechtlichen Unsicherheit beenden. Schliesslich lehnt der Verband eine Erhöhung des KEV-Zuschlages im Rahmen einer punktuellen Revision des Energiegesetzes ab.

Produktelabel der Schweizer Pärke in der Kategorie «Unterkunft und Verpflegung»

Die Trägerschaft eines Parks von nationaler Bedeutung kann ein Produktelabel an Produkte und Dienstleistungen, die innerhalb des Parks und nachhaltig produziert wurden, verleihen. Die Kategorien von möglichen Produkten und Dienstleistungen wird nun um die Kategorie «Unterkunft und Verpflegung» ergänzt.

hotelleriesuisse sieht für das Produktelabel vermehrt Möglichkeiten für Synergien mit bereits bestehenden Labels oder der künftigen Spezialisierungskategorie von hotelleriesuisse im Nachhaltigkeitsbereich. Der Verband schlägt deshalb auch eine vollumfängliche Anerkennung derselben vor. Um das Produktelabel möglichst attraktiv zu gestalten, ist der administrative Aufwand so gering wie möglich zu halten.

Staatsvertrag mit Deutschland zum Betrieb des Flughafens Zürich

Nach Jahren der rechtlichen Unsicherheit zwischen der Schweiz und Deutschland und zunehmenden Anflugrestriktionen seitens Deutschlands haben sich die beiden Länder im Juli 2012 auf einen neuen Staatsvertrag geeinigt. Der Vertrag ist ein Kompromiss. Er verschärft das Nachtflugverbot über deutschem Hoheitsgebiet, während umgekehrt der Flughafen Zürich unter anderem von der Möglichkeit des gekröpften Nordanflugs oder der Rechtssicherheit profitiert.

hotelleriesuisse unterstützt die Ratifizierung des Staatsvertrages zum Betrieb des Flughafens Zürich und die damit verbundene Verbesserung der Entwicklungsfähigkeit des Flughafens. Eine Ablehnung des Staatsvertrages würde die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und der Tourismusdestination Schweiz empfindlich schwächen.

Freigabe der Investitionen für erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher

Die punktuelle Revision des Energiegesetzes (EnG) führt die Eigenverbrauchsregelung sowie die Entlastung der energieintensiven Grossverbraucher bereits im Vorfeld der Energiestrategie 2050 ein. Mit einer Erhöhung des Zuschlages für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) sollen zudem mehr finanzielle Mittel für die Investition in erneuerbare Energien zur Verfügung stehen.

hotelleriesuisse lehnt die parlamentarische Initiative ab, da eine Erhöhung des Zuschlages derzeit nicht ausgeschöpft werden könnte. Des Weiteren führt die Befreiung der Grossverbraucher dazu, dass die KMUs eine höhere Last zu tragen haben. Für die energieintensive Hotellerie wären dadurch empfindliche Mehrausgaben zu erwarten.

zurück zur Übersicht