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Vignetten-Vorlage und 1:12-Initiative

30.10.2013

hotelleriesuisse befürwortet die Vorlage zur Autobahnvignette und hat für die Abstimmung die Ja-Parole beschlossen. Die 1:12-Initiative lehnt hotelleriesuisse ab.

Vignetten-Vorlage: Tourismus profitiert zweifach

Im Frühjahr hat das Parlament das Nationalstrassenabgabegesetz verabschiedet. Dieses beinhaltet die Vergrösserung des Nationalstrassennetzes durch die Übertragung von knapp 400 Kilometer kantonaler Strassen zum Bund und die Erhöhung des Preises der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken pro Jahr sowie die Einführung einer zweimonatigen Autobahnvignette für 40 Franken. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen.

hotelleriesuisse unterstützt die Vorlage und engagiert sich im überparteilichen Komitee «JA zur Vignette». Einerseits profitiert der Schweizer Tourismus von einem guten Nationalstrassennetz, welches künftig alle Kantonshauptorte an das Nationalstrassennetz anbinden und regionale Zentren besser erschliessen soll. Andererseits wurde mit der Einführung einer Kurzzeit-Vignette eine tourismusverträgliche Lösung gefunden, die auch der Schweizer Hotellerie zu Gute kommt.

Volksinitiative «1:12 – für gerechte Löhne»: Schädlich für die Schweizer Wirtschaft

Die von der Juso lancierte Initiative hat zum Ziel, dass der höchste Lohn in einem Unternehmen nicht mehr als das Zwölffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohns betragen darf. Dadurch sollen die teilweise hohen Lohnunterschiede zwischen Managern und Arbeitnehmern reduziert werden.

Obwohl die Hotellerie von der Initiative nur am Rande betroffen ist, lehnt hotelleriesuisse die Initiative ab. Sie stellt einen Eingriff in das liberale Arbeitsrecht und in die Wirtschaftsfreiheit dar und gefährdet das gut funktionierende System der Lohnfestsetzung.

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