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hotelleriesuisse sagt JA zur Unternehmenssteuerreform III

26.01.2017

Der Verband befürwortet die Vorlagen zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) und zur Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF), die den Schweizer Stimmberechtigten am 12. Februar zur Abstimmung vorgelegt werden. Für hotelleriesuisse steht die Attraktivität des Steuerstandorts Schweiz auf dem Spiel. Weiter wird durch den NAF eine gute Strasseninfrastruktur gewährleistet.

Stärkung des Steuerstandorts Schweiz

Mit der Unternehmenssteuerreform III werden künftig alle Unternehmen nach den gleichen Regeln besteuert. Ziel ist es, die Schweiz als attraktiven Standort zu erhalten, die internationale Akzeptanz des Steuersystems zu stärken und das künftige Steueraufkommen von Bund, Kantonen und Gemeinden sicherzustellen.
hotelleriesuisse erachtet die Vorlage als ausgewogenen Kompromiss, der mehrheitlich den Vorstellungen der Wirtschaft entspricht und von den Kantonen mitgetragen wird. Ausserdem könnten Hotels in einigen Kantonen auch von einer Senkung der jeweiligen Gewinnsteuer profitieren.
Bei einer Ablehnung der USR lll würde der Geschäftstourismus hingegen durch den Wegzug von bisher bevorzugt besteuerten Unternehmen zunehmend unter Druck geraten. Der Ausgang der Abstimmung ist völlig offen. Deshalb ist ein Ja zur Steuerreform umso wichtiger.

Gute Strasseninfrastruktur für nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismus

Die drohende Finanzierungslücke in der Strassenkasse soll durch die Schaffung des NAF aufgefangen werden. Ziel ist die Sicherung einer langfristigen Finanzierung der Strasseninfrastruktur, die eine wichtige Grundvoraussetzung für die nachhaltige Weiterentwicklung des Schweizer Tourismus darstellt. Nur so können beliebte Reisedestinationen erschlossen und auch mit dem Auto optimal zugänglich gemacht werden. Ferner werden die Beiträge an die Berg- und Randregionen durch den NAF auch weiterhin gewährleistet.

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