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Die Wirtschaftskommission des Ständerates sagt Ja zum Verbot der engen Paritätsklausel

23.02.2017

In der Sitzung vom 2. Februar 2017 befürwortet die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) die Motion von Ständerat Bischof «Verbot von Knebelverträgen der Online-Buchungsplattformen gegen die Hotellerie».

hotelleriesuisse war am 9. Januar 2017 eingeladen, an einer Anhörung der WAK-S die Wichtigkeit der Motion des Ständerats Bischof für die Schweizer Hoteliers zu erläutern. Am 2. Februar 2017 hat diese nun mit 9 zu 1 Stimmen bei 2 Enthaltungen dem Ständerat empfohlen, die enge Paritätsklausel zu verbieten und die Motion Bischof anzunehmen. Dies ist ein starkes Signal an die Branche, um einen starken Wettbewerbsnachteil aufzuheben, da die wichtigsten Mitbewerber des Tourismusstandorts Schweiz (Deutschland, Frankreich, Österreich und bald auch Italien) diesen Schritt schon vollzogen haben. Gemeinsam generieren diese vier Länder rund 50% der Logiernächte in Europa und stehen besonders im alpinen Tourismus mit der Schweiz in starker Konkurrenz. Die WAK-S ist weiter der Meinung, dass durch die enge Paritätsklausel der Hotelier massiv in seiner Preispolitik eingeschränkt und damit der Wettbewerb behindert ist.
Weder die WAK-S noch hotelleriesuisse stellen die Digitalisierung und deren Nutzen in Frage. Im Gegenteil, der Vertrieb über die eigene Website und über Buchungsplattform wird als sinnvoller zusätzlicher Distributionskanal angesehen, um neue Gäste zu erreichen. Jedoch muss die Preissetzungsfreiheit im 21. Jahrhundert On- und Offline gewährleistet sein. Nur so kann der Markt spielen.

Die Motion wird in der Frühjahrssession am 6. März 2017 im Ständerat behandelt.

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