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Forderungen zur Stärkung des alpinen Tourismus

26.07.2016

Für die Entwicklung der Bergregionen fordert hotelleriesuisse mittelfristig einen nationalen Masterplan für die Bergregionen. Aktuell setzt sich der Verband zur Stärkung der Beherbergungsbranche für hotelfreundliche politische Rahmenbedingungen zu den Themen Mehrwertsteuersatz, Masseneinwanderungsinitiative und Zweitwohnungsinitiative ein.

Seit Jahren ist die Entwicklung der Bergregionen rückläufig. hotelleriesuisse fordert daher mittelfristig einen nationalen Masterplan für den alpinen Raum für die Legislaturperiode 2020 – 2023, in dem Fördermassnahmen zur Raumplanung, Energiewirtschaft, Landwirtschaft und zum Tourismus in einem Gesamtkontext stehen und kantons- wie auch branchenübergrei-fend wirken müssen.
Um aktuell die Beherbergungsbranche besonders im alpinen Raum zu stärken, ruft hotelleriesuisse die Politik zum Handeln auf. Seit langem engagiert sich der Verband aktiv für folgende hotelleriefreundliche politische Rahmenbedingungen:

  • Die definitive Verankerung des Sondersatzes für Beherbergungsleistungen von 3,8 Prozent im Mehrwertsteuergesetz zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Branche gegenüber den Nachbarländern und zur Exportförderung für Tourismusleistungen dar.
  • Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative: Einführung eines mit der EU einvernehmlichen oder notfalls einseitig von der Schweiz einzuführenden Schutzklauselsystems zur In- und Ausserkraftsetzung eines Kontingentierungssystems. Eine bottom-up Schutzklausel, d.h. eine Kontingentierung basierend auf den Gegebenheiten in Branchen und Regionen lehnen hotelleriesuisse ab. Besonders wichtig für die vielen saisonalen Betriebe wird sein, dass Grenzgänger und Kurzaufenthalter die bis zu 12 Monaten in der Schweiz tätig sind, von der Kontingentierung ausgenommen werden.
  • Die marktgerechte Umsetzung des Zweitwohnungsgesetzes durch die Kantone und Gemeinden, um einen nachhaltigen Strukturwandel nicht zu behindern.
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