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7 Tipps für ein sicheres Gäste W-LAN

30.10.2019

Vielerorts mangelt es an Sicherheitsvorkehrungen und das gut gemeinte Gäste-WLAN wird zum Einfallstor für Hacker. Wer ein separiertes WLAN einrichtet, schützt nicht nur den eigenen Betrieb, sondern sorgt auch für das Wohlbefinden seiner Gäste

Ob im Café, Restaurant oder im Hotel – ein WLAN (Wireless Local Area Network)-Zugang für Gäste gehört mittlerweile zum guten Ton. Zählte man 2008 noch ein einzelnes Gerät auf zweieinhalb Gäste, sind es heute bis zu zwei Geräte pro Hotelgast. Das bedeutet eine Steigerung um 400 Prozent in 10 Jahren. Die zunehmende Vernetzung stellt aber nicht nur neue Anforderungen an Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit eines Gäste-WLANs, sondern auch an die Sicherheit. Gäste, aber vor allem auch die Gastronome und Hoteliers, sind sich oftmals gar nicht bewusst, welche Gefahren lauern. Wer seinen Gästen kurzerhand das Passwort  des WLANs gibt, handelt fahrlässig: Denn damit gelangen Personen unter Umständen ins interne Netzwerk und damit an vertrauliche Dokumente. Oder es könnten Malware eingeschleppt oder sensible Daten von Gästen abgefangen werden. Zudem müssen bei professionell betriebenen öffentlichen WLANs seit 1. März 2018 die Verordnungen gemäss dem Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) befolgt werden. Dieses besagt, dass alle Benutzer eines professionell betriebenen öffentlichen WLAN-Zugangspunktes identifizierbar sein müssen, damit bei Missbrauch eines öffentlichen Netzes und einer nachfolgenden behördlichen Untersuchung fehlbare Personen nicht anonym bleiben.

Tipps und Tricks für einen sicheren WLAN-Zugang
 

  • Das WLAN im Betrieb muss unbedingt mit einem Passwort geschützt werden. Im Geschäftsumfeld darf dieses Passwort aber seit dem 1. März 2018 nicht mehr an Dritte weitergegeben werden.
  • Es ist deshalb besser, wenn sich die Gäste über ein SMS-Login in einem separaten WLAN anmelden.
  • Mitarbeitende sollten das separierte WLAN für Gäste nicht benutzen. Falls doch, sollte darauf geachtet werden, dass auf ihren Geräten keine Freigaben aktiviert sind, die die Kommunikation mit anderen Geräten ermöglichen oder dass das Netzwerk keine Kommunikation unter den Geräten erlaubt.
  • Reichweite einschränken: Bieten Sie Gästen nur dort WLAN an, wo es auch genutzt werden soll, etwa im Hotelzimmer, Gastraum oder an der Rezeption. Schalten Sie das separierte WLAN auf Access Points aus, die nicht auf Gäste ausgerichtet sind. Dazu gehören beispielsweise solche, die an Orten eingerichtet wurden, die den Gästen gar nicht zugänglich sind.
  • Empfehlenswert ist eine Hausordnung, die die Gäste auf die gewünschten Gepflogenheiten im separierten WLAN hinweist.
  • Nicht nur das WLAN, auch öffentlich zugängliche Ethernet-Anschlüsse sollten von der IT entsprechend abgesichert werden.
  • Keine Komponente des separierten WLANs darf aus dem Gastnetzwerk heraus selbst konfigurierbar sein. Der Zugang zur Administration muss aus dem internen Unternehmensnetz heraus erfolgen.

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