hotelleriesuisse Newsletter 4-2014
Sehr geehrte Damen und Herren
Am 18. Mai stimmen wir über die Volksinitiative zur Einführung von Mindestlöhnen ab. Ein Ja zur Mindestlohninitiative hätte für die Schweizer Hotellerie einschneidende Folgen. Das Erfolgsmodell Schweiz lebt von einer intakten Sozialpartnerschaft, wie sie seit vier Jahrzehnten auch im Schweizer Gastgewerbe verankert ist. Aus dem Blickwinkel der Branche werden die Mindestlöhne jährlich neu verhandelt. Darüber hinaus ist unser Landes-Gesamtarbeitsvertrag ein eigentlicher Aus- und Weiterbildungsvertrag, der gerade auch ungelernten Mitarbeitenden lohnrelevante Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Ohne diesen Anreiz bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Mitarbeiterförderung auf der Strecke – und damit auch die Qualität unserer Dienstleistungen.

Staatliche Mindestlöhne sind nicht nur ein Angriff auf die bewährte Sozialpartnerschaft, sondern würden das Rentabilitätsproblem der für die Branche typischen Kleinbetriebe verschärfen. Als Exportbranche steht die Schweizer Hotellerie in direkter Konkurrenz mit den Destinationen im Ausland. Höhere Kosten würden die Wettbewerbsfähigkeit der Branche empfindlich schwächen. Das Gastgewerbe bringt Wertschöpfung und Beschäftigung in periphere und strukturschwache Gegenden. Sind die Mitarbeitenden zu teuer, werden gerade für weniger qualifizierte Arbeitskräfte Stellen abgebaut und die Abwanderung in die grossen Zentren gefördert.

Die Mindestlohninitiative gefährdet die Sozialpartnerschaft, ist ungerecht für diejenigen, die sich aus- und weiterbilden, und schadet den weniger Qualifizierten. Die Initiative verdient deshalb ein klares Nein.

Dr. Christoph Juen
CEO hotelleriesuisse
Schweizer Hotelklassifikation
Einführung des neuen Besuchsrhythmus
Im Rahmen der weiteren Professionalisierung der Schweizer Hotelklassifikation hat die Verbandsleitung von hotelleriesuisse entschieden, vom 5-Jahres-Besuchsrhythmus auf den 3-Jahres-Rhythmus umzustellen. Entsprechend ist die Klassifikation neu drei Jahre ab dem definitiven Klassifikationsentscheid gültig. Die Umstellung erfolgt ab diesem Jahr.
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Neues Rechnungslegungsrecht
Schweizer Kontenrahmen für die Hotellerie und Gastronomie
Aufgrund des neuen Rechnungslegungsrechts wurde der Schweizer Kontenrahmen für die Hotellerie und Gastronomie angepasst. Das Gesetz schreibt die Anwendung der neuen Bestimmungen ab 1. Januar 2015 vor, wobei eine vorzeitige Anwendung möglich ist. Auf die Verwendung des Kontenrahmens 1992 muss endgültig verzichtet werden.
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Urheberrechtsentschädigungen
Public Viewing und Fussball-Weltmeisterschaft
Am 12. Juni 2014 starten die Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Damit die Fussballspiele den Hotel- und Restaurantgästen problemlos vorgeführt werden können, sind im Zusammenhang zum Urheberrecht diverse Spielregeln zu beachten.
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Nachhaltigkeitsmonitoring für die Hotellerie
Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung in der Hotellerie
Die nachhaltige Entwicklung in der Hotellerie zeigt ein facettenreiches Bild. Während sich der Umweltbereich positiv entwickelt, hinterlassen die vergangenen Jahre wirtschaftlich durchzogene Spuren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von hotelleriesuisse und dem Forschungs- und Beratungsbüro INFRAS.
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Gute Verfahrenspraxis im Gastgewerbe
Lebensmittelsicherheit mit der neuen Hygiene-Leitlinie
Seit eineinhalb Jahren ist die Hygiene-Leitlinie «Gute Verfahrenspraxis im Gastgewerbe» in Kraft. Um einen sicheren Umgang mit der neuen Leitlinie zu gewährleisten, bietet hotelleriesuisse gemeinsam mit Diversey Consulting Schulungsangebote an.
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Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit SGH
47. ordentliche Generalversammlung
Am Donnerstag, 12. Juni 2014 um 10.15 Uhr findet im Hotel Savoy Baur en Ville in Zürich die ordentliche Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit statt. Gastreferent ist
Dr. oec. (HSG) Robert Weinert, Manager Wüest & Partner AG zum Thema «Die Potenziale des Immobilienmarkts in den Tourismus- und Bergregionen».

Aufgrund einer Vielzahl an rechtlichen Neuerungen ist der Schweizer Immobilienmarkt mit einer neuen Ausgangslage konfrontiert. Die Zweitwohnungsinitiative, die Revision des Raumplanungsgesetzes und die vor kurzem angenommene Initiative «Gegen Masseneinwanderung» verändern die Erwartungen an die zukünftige Entwicklung. Welche Tendenzen sind möglich? Welche Regionen werden besonders betroffen sein? Und welche Chancen ergeben sich durch die neuen Rahmenbedingungen?
Weitere Informationen
Teil-Abschaltung analoge Sender
Umbruch beim analogen TV
Ab dem 3. Juni 2014 werden bei der upc cablecom acht analoge Sender nur noch digital erhältlich sein. Der Zeitpunkt über Anpassungen im Angebot in der Romandie und im Tessin ist noch nicht bekannt. 2015 wird upc cabelcom das analoge Programm ganz einstellen.
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Preferred Partner: Swisscom
Die nachhaltige TV Lösung für Ihre Gäste
Swisscom und swisspro sorgen dafür, dass Ihre Gäste auf höchstem Niveau unterhalten werden. HD-TV und Info-Kanal, gepaart mit Telefonie und Intranet, tragen zu unvergesslichen Aufenthalten im Hotel bei. Sie können auf bereits vorhandene Geräte setzen oder modernste Fernseher im Mietmodell beziehen.
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Preferred Partner: ConCardis Schweiz AG
Mehr Service durch Kartenzahlung
Guter Service hat im Hotelgewerbe direkten Einfluss auf den Erfolg. Zu einem umfassenden Service gehört auch, den Gästen bargeldlose Zahlungen zu ermöglichen. Die Zahlungsabwicklung muss dabei einfach, komfortabel und sicher sein – mit dem ConCardis Payment Gateway eine Leichtigkeit.
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Preferred Partner: Rebag Data AG
protel Voyager – die App für den Gast
Ein Blick aufs Handy oder Tablet, und schon ist Ihr Gast über die aktuellen Angebote Ihres Hauses informiert – und nicht nur das. Durch die Anbindung an das protel Hotelmanagementsystem Ihres Hauses erlaubt die Hotel-App die direkte Interaktion von Hotel und Gast während, vor und nach dem Aufenthalt.
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Mitglieder
Neue Mitglieder im April
Wir freuen uns, per 1. April 2014 acht Hotels und sechs Restaurants als neue Mitglieder begrüssen zu dürfen. Herzlich willkommen bei hotelleriesuisse!
Neue Mitglieder
Moodbild: Schweiz Tourismus/BAFU
Fussballspieler: Schweiz Tourismus/Christof Schuerpf
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