hotelleriesuisse Newsletter 3-2016
Sehr geehrte Damen und Herren
Neben der eigenen Webseite sind Buchungsplattformen für Hoteliers längst der wichtigste Vertriebskanal. Booking.com, Expedia oder HRS haben eine so starke Marktdominanz erreicht, dass Hotels beinahe gezwungen sind, diese Kanäle zu nutzen, wollen sie nicht markante Einbusse bei den Übernachtungen riskieren.

Die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) dieser Portale verankerten Bestpreis- und Verfügbarkeitsgarantien beeinträchtigen die Handlungsfreiheit der Hoteliers erheblich. Deshalb hat hotelleriesuisse bei der Wettbewerbskommission WEKO interveniert. Nun verbietet die WEKO in ihrem Entscheid zwar die Paritätsklauseln betreffend Preis, Verfügbarkeit und Konditionen, noch immer aber dürfen booking.com und Expedia ihre im Sommer 2015 eingeführten Vertragsklauseln verwenden. Diese Klauseln verbieten es den Hoteliers, auf ihren eigenen Online-Vertriebskanälen günstigere Preise oder Konditionen anzubieten als auf den Buchungsplattformen. Zulässig ist einzig, dass die Hoteliers bei Offline-Buchungen (via Brief, Fax, E-Mail, Telefon oder direkt im Hotel) tieferer Preise oder besserer Konditionen offerieren. Genau hier setzt die kürzlich vom europäischen Dachverband HOTREC lancierte und von uns mitgetragene Aktion «Direkt buchen» an. Es geht erstens darum, den Gast auf die Offline-Alternativen aufmerksam zu machen und zweitens, den so buchenden Gast mit speziellen Zusatzleistungen zu belohnen.

hotelleriesuisse legt die Hände gegenüber der WEKO aber nicht in den Schoss. Der WEKO-Entscheid ist nicht anfechtbar. Sehr wohl können wir aber den Druck auf die WEKO aufrechterhalten, indem wir Beispiele aus der Hotelbranche vorweisen, die unlauteren Wettbewerb seitens der Buchungsplattformen dokumentieren. Die Schweizer Hoteliers sind also aufgefordert, uns geeignete Beispiele vorzulegen.

Dr. Christoph Juen
CEO hotelleriesuisse
Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative
Einführung einer einseitigen Schutzklausel
Weil mit der EU noch keine Einigung erzielt werden konnte, schlägt der Bundesrat, wie bereits im Dezember 2015 angekündigt, vor, die Zuwanderung mittels einseitiger Schutzklausel zu steuern: Wird ein bestimmter Schwellenwert überschritten, muss der Bundesrat jährliche Höchstzahlen festlegen.
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Zweitwohnungen
Merkblatt zur Umsetzung des Zweitwohnungsgesetzes
Anfang 2016 ist das Zweitwohnungsgesetz in Kraft getreten. Es regelt den Wohnungsbau in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent. Erfahren Sie im Merkblatt von hotelleriesuisse, welche Möglichkeiten Hotels bezüglich Zweitwohnungen oder touristisch bewirtschafteten Wohnungen zur Verfügung stehen.
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Gästebewertungen
Kampf gegen Betrug auf Bewertungsplattformen
Der europäische Dachverband der Hotel – und Restaurantindustrie HOTREC und TripAdvisor verurteilen gemeinsam die Manipulation auf Online-Bewertungsplattformen.
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Beherbergungsstatistik des BFS
Starker Rückgang im Januar
Die Zahl der Logiernächte ist im Januar 2016 gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent gesunken. Der Rückgang ist ebenso auf die ausländischen (minus 8,4%) wie inländischen Gäste (-5,2%) zurückzuführen. Am stärksten betroffen waren die Tourismusregionen Graubünden (-16,3%), Bern (-10,9%), Wallis (-8,8%), Luzern/Vierwaldstättersee (-7,8%), Berner Oberland (-7,0%). Den grössten Zuwachs hingegen verzeichnete Basel mit einem Plus von 9,9%, gefolgt von Jura/Drei-Seen-Land (+5,0%).
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Schweizer Hotelklassifikation
Die Jury für Design und Lifestyle
Zwei neue Juroren komplettieren im 2016 das bewährte Team der Jury Design & Lifestyle.
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Please Disturb 2016 - Die grösste Hotelschau der Schweiz
Am «Please Disturb» vom 6. März 2016 öffneten mehr als 170 Hotels aus der ganzen Schweiz ihre Türen. Rund 16 000 Interessierte nutzten diese Gelegenheit und tauchten ein in die facettenreiche Welt der Hotellerie. Der Tag der offenen Hoteltüren ist die Chance, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, um die Vielfalt und die Attraktivität der Berufe und die Karrieremöglichkeiten in der Hotellerie zu entdecken.
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hotelleriesuisse Unternehmerseminar
Unterstützung fürs Nachdiplomstudium HF Hotelmanagement
Das Nachdiplomstudium HF Hotelmanagement wird ab 2016 finanziell durch den L-GAV unterstützt und dadurch noch attraktiver!
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Unternehmerbildung
Learning by Doing – Knowhow für Ausbildungsverantwortliche
Learning by Doing vermittelt das umfangreiche Wissen und Können, welches Sie in der Hotellerie benötigen, um Lernende zu selektionieren, einzuführen, auszubilden und sie auf die Qualifikationsverfahren vorzubereiten.
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Berufsbildungskommission BBK
News aus der BBK-Sitzung vom 16. Februar 2016
Als ständige Fachkommission von hotelleriesuisse haben sich die Mitglieder der Berufsbildungskommission BBK in Bern zum Austausch verschiedener Bildungsfragen getroffen. Zusammenfassend die wichtigsten Informationen.
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Sprachtest für Jugendliche
Sprachlich fit für den Unterricht in der Berufsfachschule
Der Sprachtest richtet sich an ausländische Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Beruf im Gastgewerbe lernen möchten und erst seit kurzer Zeit in der Schweiz sind. Ziel ist es abzuklären, ob ihre Deutschkenntnisse genügen, um am Berufsschulunterricht teilnehmen zu können.
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Swiss School of Tourism and Hospitality SSTH
Hotelfachschule Passugg: Mit zwei Top-Abschlüssen in der Poleposition
Die Swiss School of Tourism and Hospitality (SSTH) ist mit zwei Top-Abschlüssen in Hotelmanagement und als Teil der Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) Group in einer Poleposition innerhalb der Hotelfachschulen. Sie nimmt mit einem einzigartigen Studienangebot, bestehend aus einer anspruchsvollen praxisorientierten als auch fundierten akademischen Ausbildung, eine führende Marktstellung ein.
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Max Havelaar-Stiftung Schweiz
Begeistern Sie Ihre Gäste mit einem «Fairtrade Break(fast)»
Melden Sie sich jetzt für die Fairtrade Break(fast)-Kampagne an: Ergänzen Sie Ihr regionales Frühstück- und Pausensortiment mit Fairtrade-Produkten. So zeigen Sie Ihrer Kundschaft Ihr Engagement für die Verbesserung der Lebensqualität von Kleinbauern wie Mario Perez in Honduras.
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Preferred Partner: BKW Energie SA
Bis zu 40% Förderung für Ihre Investition mit Stromspareffekt
Sie möchten Energieeffizienzmassnahmen realisieren, verzichten aber auf deren Umsetzung, da Ihnen die Investitionskosten zu hoch und die Amortisationszeiten zu lang sind? Dann ist das Programm «Swiss Energy Efficiency Auction (SEA)» genau richtig für Sie. Mit dem SEA-Programm erhalten Sie eine finanzielle Unterstützung für diese Investitionen.
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Preferred Partner: Europcar AMAG Services AG
Europcar - Navigationsgerät immer mit dabei!
Europcar stellt mit den neuen Fahrzeugkategorien sicher, dass das Navigationsgerät immer mit dabei ist. Als Mitglied ab sofort zu Sonderkonditionen buchbar!
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Preferred Partner: Swisscom (Schweiz) AG
Professionelle «Free Public WLAN»-Lösungen vom bewährten Partner
Steigern Sie die Attraktivität Ihres Standortes und werben Sie mit einem kosten- und kabellosen Internetzugang an Ihrem Standort. Von einfachen Lösungen bis hin zu hochwertigen Services, bei denen Sie Angebot und Preis selber bestimmen, bietet Swisscom Ihnen alles aus einer Hand. Als Mitglied von hotelleriesuisse profitieren Sie von Spezialkonditionen. Wir beraten Sie gerne.
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Mitglieder
Neue Mitglieder im März
Wir freuen uns, per 1. März 2016 fünf Hotels, vier Restaurants und ein Unternehmen als neue Mitglieder begrüssen zu dürfen. Herzlich willkommen bei hotelleriesuisse!
Neue Mitglieder
Mitgliedschaft
Sonderangebote für Mitglieder von hotelleriesuisse
Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen sowie attraktiven Sonderangeboten unserer Partner unterstützen wir unsere Mitglieder in ihrer unternehmerischen Tätigkeit.
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