hotelleriesuisse Newsletter 11-2013
Sehr geehrte Damen und Herren
In der Schweiz bieten rund 2000 Personen ihre Wohnungen auf Airbnb an. Im Kleinen hat es dieses Zimmerangebot, sozusagen «unter der Hand», schon immer gegeben. Dank der Online-Plattformen hat diese Art der Vermittlungstätigkeit aber eine Dimension angenommen, welche nun auch die Tourismuswirtschaft betrifft. Davon zeugt die starke Medienpräsenz im November.

Das Touristische Beherbergungsangebot in der Schweiz ist sehr vielfältig und bestand schon immer nicht nur aus Hotels. Mit den Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Campingplätzen, Berghütten oder Ferien auf dem Bauernhof – um nur einige zu nennen – kennt die Schweizer Tourismuswirtschaft eine grosse Spannweite an Übernachtungsformen, die alle in ihrer Art einen wichtigen Platz einnehmen. Diese Angebote sind also nicht als Konkurrenz zu verstehen, sondern als gegenseitige Ergänzung im touristischen Angebot. Auch Übernachtungsmöglichkeiten durch Private sind seit Jahren ein Geschäftsmodell, das nicht nur einen touristischen Mehrwert im Angebot vermittelt, sondern zu einem zusätzlichen Wachstum und somit zu einer Mehrnachfrage durch neue Gäste beitragen kann.

In erster Linie geht es uns als Dachverband der Schweizer Beherbergungswirtschaft deshalb darum, dass die zusätzlichen Gäste, welche diese neue Angebotsform beanspruchen, in ihren Erwartungen nicht enttäuscht werden. In diesem Sinne sind neue Plattform-Betreiber wie Airbnb und andere aufgefordert, mit einer konsequenten Qualitätskontrolle ihren Platz in der Schweizer Beherbergungslandschaft zu rechtfertigen. Nur so können die Sicherheit unserer Gäste gewährleistet und ihre Ansprüche erfüllt werden.

Freundliche Grüsse

Dr. Christoph Juen
CEO hotelleriesuisse
Neue Publikation
Gäste aus den Golfstaaten in der Schweiz
Die von hotelleriesuisse erarbeitete und in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus herausgegebene Broschüre enthält Wissenswertes über Kultur, Religion und Mentalität der Gäste aus den Golfstaaten sowie nützliche Tipps und praktische Ratschläge für das tägliche Geschäft als Gastgeber.
Zur Broschüre
hotelbildung.ch
Erfolg beginnt mit einem Klick
Auf dem Bildungsportal von hotelleriesuisse finden Sie geprüfte Aus- und Weiterbildungsangebote auf einen Blick, können sich direkt via Online-Kursformular anmelden und von individueller Beratung profitieren. Entdecken Sie Ihr Potenzial und sichern Sie sich Ihren Karrierevorsprung.
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Stabübergabe an der SSTH in Passugg
Ecole hôtelière de Lausanne EHL übernimmt die Schweizerische Schule für Touristik und Hotellerie AG in Passugg
Die weltbekannte Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) hat heute offiziell ein Abkommen unterzeichnet, mit dem sie 75 Prozent des Aktienkapitals an der Schweizerischen Schule für Touristik und Hotellerie AG (SSTH) in Passugg übernimmt.
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Volksabstimmung vom 9. Februar 2014
Nein zur schädlichen Abschottungsinitiative der SVP, Ja zu FABI
hotelleriesuisse und Parahotellerie Schweiz lehnen die Volksinitiative der SVP «Gegen Masseneinwanderung» klar ab. Mit dem hohen Anteil an ausländischen Arbeitskräften ist die Branche auf die Personenfreizügigkeit angewiesen. Die Initiative ist jedoch mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen nicht vereinbar und gefährdet damit auch die übrigen Abkommen der Bilateralen I. Der Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) wird von den Verbänden begrüsst.
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Webadresse .hotel
Vergabe .hotel: Unterstützen Sie den branchenfreundlichen Bewerber!
Ab 2014 besteht die Möglichkeit, dass eine Webadresse für Hotelbetriebe die Endung .hotel tragen kann. Diese Endung ist für die Hotellerie nützlich, sofern der Internetnutzer direkt auf einer Hotel-Webseite landet und nicht bei einer Buchungsplattform. Um diesem Anliegen Gewicht zu verleihen, ist die Branche aufgefordert, die «Hotel Top-Level-Domain S.à.r.l.» als mögliche Vergabestelle von .hotel per Schreiben zu unterstützen.
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L-GAV
Neue Mindestlöhne 2014
Wie hotelleriesuisse bereits vorinformiert hat, werden die Mindestlöhne per 1. Januar 2014 um die durchschnittliche Jahresteuerung der Jahre 2009 bis 2012 angepasst. Die Erhöhung der Mindestlöhne beläuft sich auf insgesamt 0.2 Prozent. Dies wurde von den Sozialpartnern des Landes-Gesamtarbeitsvertrages für das Gastgewerbe in den Lohnverhandlungen des letzten Jahres festgelegt.
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MILESTONE 2013
Glänzende Gewinner und wegweisende Projekte
Der MILESTONE. Tourismuspreis Schweiz, die wichtigste Auszeichnung der Schweizer Tourismusbranche, wurde am 12. November 2013 im Kursaal in Bern verliehen. Die Jury honorierte in den Kategorien «Herausragendes Projekt», «Umweltpreis» und «Lebenswerk einer Persönlichkeit» innovative Leistungen im Schweizer Tourismus.
Bildergalerie und Eventfilm Preisverleihung 2013
Förderbeiträge der Klimastiftung Schweiz
Klimastiftung Schweiz unterstützt zwei Hotels
Die Klimastiftung Schweiz unterstützt KMU in ihren Projekten für den Klimaschutz, darunter aktuell wieder zwei Hotelbetriebe: Das Hotel Reine Victoria in St. Moritz schliesst sich dem Energieverbund St. Moritz Bad an und in Adelboden wird das Boutique Hotel Beau Site Teil des Wärmeverbunds Adelheiz.
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Forschung & Innovation
Umfrage zum Google Hotel Finder
Google Hotel Finder ist Googles hauseigene Hotelsuchmaschine, welche den etablierten Hotelbuchungsplattformen Konkurrenz machen soll. Wie bekannt ist der Google Hotel Finder bei den Schweizer Hotels? Wie wird er eingesetzt? Diesen Fragen geht ein Forschungsprojekt der EHL nach.
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Mitgliederservice
Neue Mitglieder im November
Wir freuen uns, per 1. November 2013 zehn Hotels, fünf Restaurants und eine Unternehmung als neue Mitglieder begrüssen zu dürfen. Herzlich willkommen bei hotelleriesuisse!
Neue Mitglieder
Preferred Partner: Swisscom
E-Mails, Termine und Dokumente immer dabei
Office Programme sind aus dem Geschäftsalltag nicht wegzudenken. Mit Office 365 erübrigt sich der Kauf von Software und teuren Lizenzen. Das Credo lautet: mieten statt kaufen. Die Software kommt direkt aus dem Internet und kann jederzeit über den PC, Laptop oder das Smartphone genutzt werden.
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Moodbild: Schweiz Tourismus/Christof Sonderegger
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