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Glanzvolle Premiere für die ersten gemeinsamen Schweizer Berufsmeisterschaften

22.09.2014

Fünf Tage, 70 Meisterschaften, 1000 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer und über 155 000 begeisterte Besucherinnen und Besucher – mit den SwissSkills Bern 2014 erhielt die Berufslehre eine Präsentationsplattform in völlig neuer Dimension.

Die vielbeachtete und auch international gewürdigte Premiere der zentral durchgeführten Schweizer Meisterschaften vereinte junge Berufstalente und deren Verbände aus der ganzen Schweiz. Der Anlass bot dem Publikum die bisher einmalige Chance, 130 Berufe hautnah zu erleben. Über 155 000 Besucherinnen und Besucher waren zwischen dem 17. und 21. September auf dem BERNEXPO-Areal zu Gast. Sie sorgten für eine beeindruckende Kulisse. «Die vielen positiven Feedback, die hohe mediale Präsenz insbesondere auch via soziale Medien sowie die Zahl der Besucher zeigen, dass das Konzept des Anlasses richtig ist», zog Christoph Erb, OK-Präsident der SwissSkills Bern 2014 eine positive Bilanz. «Erstmals fanden alle Schweizer Berufsmeisterschaften zentral und parallel statt. Das ermöglichte ein Bild des Schweizer Berufswelt in einer bisher noch nie dagewesenen Breite.» Das Publikum hatte die Chance, junge Berufsfachleute aus der ganzen Schweiz und aus 70 Berufen am Werk zu erleben. 130 Berufe wurden vorgestellt und zeigten Aus- und Weiterbildungsangebote auf. Damit ermöglichten sie einen einmaligen kompakten Überblick über die Vielfalt an beruflichen Perspektiven, welche die Berufslehre bietet.

Prominenter Auftritt der Hotel- und Gastronomiebranche

Mit über 1000 Quadratmetern gehörte der Stand der Hotel- und Gastronomieberufe zu den grössten der ganzen Messe. Während vier Tagen kämpften dort junge Nachwuchstalente aus den Berufen Koch/Köchin EFZ, Hotelfachmann/-frau EFZ und Restaurationsfachmann/-frau EFZ um den Schweizermeistertitel in ihren Berufen. Als bester Koch wurde Steven Duss aus Ursenbach ausgezeichnet, in der Kategorie Hotelfachmann/-frau EFZ gewann Tanja Huwiler aus Inkwil und im Bereich Restaurationsfachmann/-frau EFZ holte sich David Füger aus Mörschwil den Schweizermeistertitel. Am gemeinsamen Informationsstand «Rock the Palace/Rössli» von hotelleriesuisse und GastroSuisse informierten sich während der gesamten Messe zahlreiche Interessierte über die Berufs- sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in der Hotellerie und Gastronomie.

Ehrung der Besten an der Schlussfeier

Am Sonntag, 21. September 2014 ging der fünftägige Anlass mit der Siegerehrung an der Schlussfeier zu Ende. Im Mittelpunkt standen nach den Wettkampftagen die jeweils drei Medaillengewinner aller 70 im Rahmen der SwissSkills Bern 2014 ausgetragenen Meisterschaften. Über 5000 Zuschauer erwarteten mit Spannung, welche der rund 1000 teilnehmenden Schweizer Berufstalente eine der Gold-, Silber- und Bronzemedaille ergatterten. Sie hatten sich an den vier Wettkampftagen gegen ihre Konkurrenten der gleichen Branche zu behaupten. Neben den Medaillen sicherten sich viele von ihnen auch die Teilnahmen an den Welt- und Europameisterschaften des Berufsnachwuchses (WorldSkills, EuroSkills). «Was ich in diesen Tagen gesehen habe, macht mich stolz», freute sich Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Der Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes liess es sich nicht nehmen, einige Medaillen persönlich zu überreichen. Er lobte: «Mit euren Leistungen seid ihr die besten Botschafter für die Berufslehre als Ausbildungsweg mit Zukunftsperspektiven.»

Bereit für die Zukunft

Alle vier Wettkampftage auf dem BERNEXPO-Areal verliefen ohne grössere Zwischenfälle. Mit teilweise grossen Zuschauerfrequenzen schloss der Anlass ohne nennenswerte Probleme ab. «Die aufwändige, detailorientierte und langwierige Vorbereitung dieser Premiere hat sich damit gelohnt», sagte Christoph Erb. «Es ist uns gelungen, aus dem für den Event aufgebauten Team und den über 250 ehrenamtlich für den Anlass arbeitenden Volunteers ein tolles Team mit einem hervorragenden Teamgeist zu formen.» Bei so viel aufgebauten Knowhow und so viel positiver Resonanz erstaunt es nicht, dass das OK schon kurz nach der Schlussfeier an die Zukunft dachte: «Die gesammelten Erfahrungen sind für die Schweizer Berufswelt enorm wertvoll. Ihren wahren Wert aber erhalten sie, wenn wir den Anlass zum Beispiel 2016 erneut in Bern durchführen könnten. Wir hoffen, dass wir alle  unsere Partner aus Trägerschaft und der Arbeitswelt, aber auch wir als OK die Chance erhalten, uns der Herausforderung erneut zu stellen. Wir wären bereit.»

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