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Jungendarbeitsschutzverordnung

30.11.2016

Sofern begleitende Massnahmen getroffen wurden, dürfen Lernende ab dem 1. August 2017 neu bereits ab 15 Jahren «gefährliche» Arbeiten ausführen. Die Kantone werden ab dem neuen Jahr den Ausbildungsbetrieben eine Selbstdeklaration zustellen, die unterschrieben an den Kanton retourniert werden muss.

Um die Arbeitssicherheit von Lernenden zu erhöhen, gibt es verbindliche Sicherheitsstandards für Ausbildungsbetriebe. Dabei soll das Gefahrenbewusstsein gesteigert und die Arbeitsorganisation entsprechend sinnvoll umgesetzt werden. Dabei kommt erfahrenen und gut ausgebildeten Mitarbeitern eine entscheidende Rolle zu, da sie die Risiken im Arbeitsumfeld am schnellsten erkennen und vorbeugen können. Insbesondere zu Beginn ihrer Ausbildung verfügen die Jugendlichen noch nicht über das Wissen, wie sie riskante Arbeiten richtig einschätzen und damit umgehen sollen.
Grundsätzlich gilt, dass unter 18 Jahren keine gefährlichen Arbeiten ausgeführt werden sollten. Dies macht jedoch bei der Ausbildung von Lernenden wenig Sinn, weshalb es neu unter Einsatz von begleitenden Massnahmen bereits ab 15 Jahren möglich sein wird, gefährliche Arbeiten auszuführen. Mit den minimalen Anpassungen des Jugendarbeitsschutzverordnung ArGV 5 wurden das Schutzalter und die Voraussetzungen von 16 auf 15 Jahre angepasst. Als Ausbildungsbetrieb wird es Ihnen daher neu ermöglicht, Jugendliche bereits ab ihrem Eintritt in die Lehre vollumfänglich einzusetzen.

Die begleitenden Massnahmen über alle gastgewerblichen Berufe sind hier aufgeschaltet:

Sämtliche Ausbildungsbetriebe werden ab 2017 von den Kantonen angeschrieben und gebeten, eine Selbstdeklaration zu unterschreiben und an die Kantone zu retournieren. Dies ist wichtig, damit eine lückenlose Zulassung der Ausbildungsgenehmigung gewährt ist. Bei Fragen können Sie gerne mit dem Team Grundbildung & Schulhotels von hotelleriesuisse Kontakt aufnehmen: grundbildung@hotelleriesuisse.ch

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