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Medienmitteilung: hotelleriesuisse begrüsst Vorschläge für eine wachstumsfreundliche Steuerpolitik

Bern, 24. Juni 2010

Der heute in der Zusatzbotschaft des Bundesrats veröffentlichte Einheitssatz mit wenigen Ausnahmen ist Ausdruck einer wachstumsfreundlichen Mehrwertsteuerpolitik, von der auch der Schweizer Tourismus profitiert. Sollte die Vision Einheitssatz in der politischen Auseinandersetzung kein Gehör finden, ist aus Sicht von hotelleriesuisse das Zweisatzsystem ohne Ausnahmen ein gangbarer Weg.

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hotelleriesuisse, der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie, hat seit Beginn die Bestrebungen des Bundesrates für eine radikale Vereinfachung des Mehrwertsteuersystems und damit den Einheitssatz unterstützt. Dieser führt unbestritten zu erheblichen administrativen Entlastungen und ist steuersystematisch sinnvoll. Die resultierenden höheren Effizienzgewinne würden einen Wachstumsschub auslösen, von dem auch der Tourismus profitieren würde.

Zweisatz-Modell als Alternative
Sollte der Einheitssatz in den kommenden politischen Auseinandersetzungen kein Gehör finden, ist das in der Zusatzbotschaft erwähnte Zweisatzsystem ein gangbarer Weg. In diesem Modell werden praktisch alle Ausnahmen aufgehoben und dem reduzierten Satz unterstellt. Die Besteuerung der Beherbergung und Restauration erfolgt ebenfalls zum tieferen Satz. Damit wird die Konkurrenzfähigkeit des Schweizer Tourismus weiter gestärkt und die Folgen der Hochpreisinsel Schweiz und aktuellen Frankenstärke abgefedert. Diese Regelung ist ausserdem mit EU-Bestimmungen vereinbar, die den Mitgliedstaaten bei gastgewerblichen Leistungen ausdrücklich einen ermässigten Steuersatz einräumen. Der hiesige Tourismus ist auf gleich lange Spiesse mit seinen europäischen Nachbarn angewiesen.


Weitere Informationen:
hotelleriesuisse
Susanne Daxelhoffer, Projektleiterin Kommunikation
Telefon: 031 370 42 86 oder 079 557 49 73
E-Mail: kommunikation@hotelleriesuisse.ch





Updated 24.06.2010